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Unrechtmäßige Schreiben Inkassobüro

| 22.05.2019 08:12 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Bei Betrugsfällen empfiehlt es sich für das Opfer zur Vermeidung einer zivilrechtlichen Gerichtsverfahrens vorher Strafanzeige zu erstatten um den Beweis es liegt Datenmissbrauch vor zu erbringen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einigen Monaten erhielt ich ein Schreiben von einem Inkassobüro, welches eine Forderung der O2 übernahm. Offensichtlich ist es so, dass jemand fremdes auf meinen Namen ein Handy bei dem Vertragsprovider bezahlt hat, an eine andere Anschrift hier im Ort bestellt hat, und selbstverständlich die Rechnungen nicht bezahlt hat.

Ich habe durch diesen Vorgang erst durch die Schreiben des Inkassounternehmens, welche dann den Betrag bei mir einfordern wollte, erfahren. Ich habe weder ein Handy bestellt, noch einen Vertrag abgeschlossen.

Dieses habe ich dem Inkassounternehmen wie auch O2 und Co mehrfach mitgeteilt. Das Inkassounternehmen wollte von mir eine Sachverhaltsschilderung haben, welche ich denen zugesendet habe, dass ich nichts bestellt habe. Des weiteren gängeln diese mich seit Monaten, dass ich eine Strafanzeige bei der Polizei durchführen soll, zu dem ich nicht bereit bin, da ich zum einen mir keinerlei Schuld bewusst bin, zum anderen als selbständiger Unternehmer keine Zeit und Motivation dazu habe, und ich nicht einsehe, dass ich mich mit dem Thema, mit dem ich persönlich nichts zu tun habe, weiterhin beschäftigen muss.

Nun droht mir das Inkassounternehmen mit dem erstellen eines Mahnbescheides. Sollte dieser tatsächlich gestellt werden, würde ich hier direkt Wiederspruch einlegen und es auf eine Verhandlung ankommen lassen. Dem Inkassounternehmen habe ich bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass wenn sich aufgrund des unrechtmäßigen Inkassoverfahrens es Negativeinträge oder ähnliches gibt, worauf mir ein finanzieller Schaden entsteht, sie in vollem Umfang dafür haftbar machen werde.

Meine Fragen:

1) Muss ich der Aufforderung eine Strafanzeige zu stellen, nachkommen?
2) Wie kann ich dem ganzen ein Ende bereiten, ohne Zeit zu investieren?
3) Was raten Sie mir, wie ich vorgehen sollte?

Viele Grüße
22.05.2019 | 08:56

Antwort

von


(23)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie werden leider nicht um eine Strafanzeige herum kommen.
Der Gläubiger wird als Beweis entsprechende Unterlagen bei einem Gerichtsverfahren anbieten, so dass Sie quasi am Zug waren zu beweisen, dass Sie nichts mit der Sache zu tun haben. Das aber wird Ihnen nur gelingen, wenn nachgewiesen werden kann, dass jemand Ihre Daten missbraucht hat. Die hierfür nötigen Ermittlungen kann nur die Staatsanwaltschaft führen (bzw. die Polizei die die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft quasi zuspielt).

Abgesehen davon ist die Erstattung einer Strafanzeige eine Sache von wenig Zeit. Sie werden als Zeuge/Geschädigter vernommen und werden im besten Fall wieder im Falle einer Anklage vom Gericht als Zeuge vernommen. Die Erstattung der Strafanzeige ist daher auch aus Sicht eines Richters zumutbar.

Schon um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden empfiehlt es sich Strafanzeige zu erstatten und den Nachweis hierüber dem Gläubiger vorzulegen. Dieser wird erst mal "Ruhe geben und das Ergebnis abwarten.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Malek Shaladi

Bewertung des Fragestellers 22.05.2019 | 09:31

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