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Unlautere Forderung per e-mail erhalten.

| 28.04.2009 19:27 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz


Hallo,
ich habe von der Firma
xxxxxx - xxxxxx - xxxxxx xxxxxx
xxxxxx xxxxx Amtsgericht xxxxxx
Steuernummer: xxxxxx
www.xxxxxx.de
bereits am 06.04.2009 eine Zahlungsaufforderung über
84,00 EURO erhalten, da ich angeblich diesen Betrag
für die Nutzung eines Premium-Portals entrichten soll.
Ich habe mir darauf hin von der Stiftung Warentest Rat geholt,
bekam ein Formschreiben und habe es per FAX PLUS
E-MAIL an diese Firma gesandt.
Ich dachte, damit wäre die Forderung erledigt.
Doch, weit gefehlt, heute bekam ich gleich ZWEI
e-mails welche mit "härteren Bandagen" vorgehen.
Die genauen e-mails im Wortlaut würde ich aber
nicht so gerne HIER reinstellen. Bitte mailen
Sie mich kurz an und ich werde Ihnen diese
mails zu-mailen.

WAS kann ich jetzt bzw. MUSS ich jetzt UNBEDINGT machen/unternehmen oder so.
Ich habe NIEMALS mit denen IRGENDEINEN Vertrag
abgeschlossen -weder einen Vertrag unterschrieben, noch sonst etwas. Auf der Homepage-Site bin ich gewesen,
habe aber schnell die Site wieder geschlossen, weil sie
mich nicht interessierte.

Bitte teilen Sie mir doch mit, wie ich jetzt weiter reagieren
soll, bzw. wenn diese Firma weitere Nach-Forderungen
stellt, reagieren sollte. Ich will 100 %ig vermeiden, dass
ich womöglich eine Vollstreckung oder ähnliches vom
Amtsgericht oder wem auch immer zugestellt bekommen
kann.
Ich vermute mal, dass sehr viele User ebenfalls
die gleichen e-mail erhalten haben.

Vielen Dank für eine Antwort

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Wenn Sie keine kostenpflichtigen Leistungen in Anspruch genommen haben, so müssen Sie auf Zahlungsaufforderungen per E-Mail überhaupt nicht reagieren. Erst dann, wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid von der Gegenseite beantragt werden sollte (dieser würde Ihnen vom Gericht zugestellt werden), müssten Sie hiergegen binnen einer Frist von zwei Wochen Widerspruch einlegen. Das Gericht überprüft nämlich auf diesem Wege zunächst nicht, ob die geltend gemachte Forderung tatsächlich besteht. Vermutlich wird sich die Gegenseite jedoch davor hüten, einen solchen Mahnbescheid zu beantragen, wenn keine Forderung besteht, da der Erlass eines Mahnbescheides auch mit Kosten verbunden ist. Zum jetzigen Zeitpunkt wird Ihnen ohne den Antrag auf Erlass eines solchen Mahnbescheids keine Vollstreckung o.ä. bevorstehen können. Weitere Zahlungsaufforderungen per E-Mail können Sie daher wahlweise ignorieren oder weiterhin konsequent jegliche Zahlung ablehnen. Ggf. können Sie auch die für Sie zuständige Verbraucherschutzsstelle kontaktieren oder die geltend gemachte Forderung durch Einschaltung eines anwalts abwehren. Weitere Zahlungsaufforderungen sollten Ihnen dann nicht zugehen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.04.2009 | 20:59

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 30.04.2009 3,8/5,0
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