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Unklare Testamentsformulierung


19.01.2005 21:13 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Hallo,
zunächst muss ich vorrausschicken das die erben (meine frau und
ihre schwester) lange keinen kontakt zu ihrem letzte woche ver-
storbenen vater hatten.
in dessen testament gibt es die formulierung "meine kinder erben den pflichtteil...frau n.bekommt als schenkung die einbauküche... ,die kinder übernehmen die beerdigungskosten..."
weiter erben sind im testament nicht genannt !
Das nachlassgericht hat sich zu dem fall noch nicht geäussert bzw der nachlassrichter sagte "das sei auslegungssache..."
Da keine weiteren erben genannt sind währen die töchter die gesetzlichen erben ! die aber wiederum nur den pflichtteil erhalten sollen ! wer soll dann den rest erben ?
das erbe beläuft sich ,soweit wir das bis jetzt beurteilen können, auf ca. 28.000,- euro in schatzbriefen !
wie sehen sie die lage und wie sollten wir weiter vorgehen ohne
das uns allzu grosse kosten entstehen ?
können wir ohne probleme zu bekommen in die wohnung des schwiegervaters gehen und dokumente sichten ? haben die töchter,da sie ja ,lt.testament,nur pflichtteilsberechtigt sind überaupt das recht dazu ?

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Sehr geehrter Anfragender,

Wenn das Testament so aussieht, wie Sie es schildern, wird das Nachlassgericht niemanden benachrichtigen können, der Ihnen Schwierigkeiten macht. Gegen eine Sichtung des Nachlasses ist mit Sicherheit nichts einzuwenden.

Sie sollten jedoch dafür sorgen, dass immer mindestens zwei Personen anwesend sind, um etwaigen Gerüchten vorzubeugen.

Hinsichtlich des Testamentes ist meine Meinung, dass eine Erbeinsetzung durch den Erblasser nicht vorgenommen wurde. Falls es keine gesetzlichen Erben gäbe, würde der Staat alles Erben. Ansatzpunkte für diese Auslegung sehe ich nun gar nicht.

Daher würde ich davon ausgehen, dass die gesetzlichen Erben die Erben sind.

Um sicher zu sein würde ich Ihnen empfehlen, bei einem Notar einen Erbscheinsantrag zu stellen. Hierin wird die gesetzliche Erbfolge dargestellt und das Testament erwähnt. Dann schlagen Sie eine Auslegung des Testamentes vor. Z.B. könnte das Testament so verstanden werden, dass die Töchter bedacht sein sollten. Angesichts der Tatsache, dass keine anderen Erben benannt wurden, sei das Testament dahingehend auszulegen, dass die Töchter die Erben geworden sind.

Bei einem Wert von EUR 28.000 halten sich auch die Beurkundungskosten im Rahmen. Und sobald ein Erbschein die Erben ausweist, können Sie gar nichts mehr falsch machen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weiter geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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