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Unklare Situation bei BAK 1,9


27.05.2005 17:16 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich werde beschuldigt, eine Trunkenheitsfahrt mit einem BAK von 1,9% begangen zu haben.
Ich stand über einen längeren Zeitpunkt auf einem Parkplatz und habe in der Nähe meines Autos Bier getrunken. Irgendwann kam dann eine mir unbekannte Person auf mich zu und verlangte von mir meinen Schlüssel. Als ich ihm den Schlüssel nicht geben wollte, versuchte er mir meinen Schlüssel mit Gewalt zu entwenden. Ich fühlte mich bedrängt und flüchtete in mein Auto. Er hielt meine Fahrertür auf und schnappte mir schließlich meinen Schlüssel weg und rief anschließend die Polizei.
Als die Polizei eintraf, stand ich außerhalb meines Wagens.
So, der Zeuge, der mir den Schlüssel abgeholt hat, hat nun bei der Polizei die Aussage gemacht, ich sei gefahren, d.h. ich hätte das Auto bewegt. Mein Führerschein wurde sofort eingezogen.
Die Polizei meinte zu mir, die Aussage des Zeugen sei grundsätzlich glaubwürdiger als meine, da ich einen hohen BAK hatte.
Ich bin nun am Mittwoch vorgeladen, um meine Aussage zu machen. Ich habe noch keinen eigenen Anwalt. Wie soll ich mich da verhalten? Soll ich den Sachverhalt schildern oder gar keine Angaben machen?

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Vorab möchte ich Ihnen empfehlen in dieser Sache keine Angaben gegenüber der Polizie zu machen, sondern einen Verteidiger zu beauftragen. Dieser aknn zuvor Akteinsicht in die Ermittlungsakte nehmen und dann gemeinsam mit Ihnen entscheiden, wie weiter verfahren werden soll.

Es käme hier z.B. die Einlegung einer Beschwerde gegen den vorläufigen Entzug der Fahrerlaubnis in Frage. Hätte diese Erfolg, würde Ihnen der Führerschein zunächst wieder ausgehändigt.

Zur Sache selbst bleibt festzustellen, dass der Ausgang des Strafverfahrens letztlich davon abhängen wird, wie glaubwürdig der Zeuge darlegt, dass Sie mit einer überhöhten BAK ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr geführt haben.
Ihre Schilderung nach, war dies ja nicht der Fall. Günstig wird sich auswirken, dass die Polizei selbst die angebliche Trunkenheitsfahrt nicht beobachtet hat. Ich denke daher, dass Sie mit einer guten Verteidigung beste Chancen haben, einer verurteilung und dem damit verbundenen Füherscheinentzug zu entgehen.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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