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Ungerechtfertigte Zahlungaufforderung


20.12.2007 20:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgendes Problem stellt sich mir:

ich war bis zum Jahre 2004 Mitglied bei INNOFLEX, habe also Verträge abgeschlossen. Im Zuge dieser Mitgliedschaft wurde mir die Teilnahme an einer Infoveranstaltung angeboten, wofür ich 270 Euro im Voraus bezahlen sollte. In einem Schreiben wurde mir mitgeteilt, dass die Teilnahme nur nach erfolgter Bezahlung besuchen könne. Durch Bareinzahlung bei meiner Bank bezahlte ich also und nahm auch an dieser Veranstaltung teil. So weit, so gut, bis ich meine Mitgliedschaft bei INNOFLEX kündigte.

Nach einiger Zeit bekam ich eine Mahnung von INNOFLEX über die besagten 270 Euro. In einem Telefonat und nach der Einsendung einer Kopie der Einzahlungsbestätigung wurde mir versichert, dass die Mahnung ein Fehler gewesen wäre und keinerlei Ansprüche mehr gegen mich erhoben werden würden. Leider wiederholte sich dieser Vorgang noch zweimal, wobei ich beim letzten Mal die Kopie der Einzahlungsbestätigung per Einschreiben mit Unterschrift verschickte. Auch bei dem letzten Telefonat wurde mir versichert, dass es sich um einen Irrtum handele und keine Forderungen gegen mich vorlägen.

Nun allerdings bekam ich einen Brief von einer Berliner Anwaltsfirma, dass die Firma UNI Marketing (ehemals InnoFlex) sie beauftragt hätte, die offene Forderung vom 27.02.2004 über 270 Euro sowie Zinsen und div. Gebühren, alles in allem 454,71 Euro, einzufordern. Zu meinem Pech habe ich vor vier Wochen die Unterlagen über die wiederholten Mahnungen sowie die Einzahlungsbestätigung entsorgt.

Zu meinem Entsetzen musste ich außerdem feststellen, dass es mehrere Berichte darüber gibt, dass InnoFlex ungerechtfertigte Mahnungen an Mitarbeiter verschickt, mein Fall also kein Einzelfall ist.

Nun würde ich gerne wissen, ob die Beweislast der Einzahlung über 270 Euro bei mir liegt oder bei ehemals InnoFlex?
Durch das Internet habe ich bereits erfahren, dass Forderungen bis zum 31.12. des vierten Jahres gestellt werden können.Welche Möglichkeiten habe ich, zu widersprechen, bzw. zu beweisen, dass ich den gemahnten Betrag überwiesen habe? Desweiteren irritiert mich die knappe Frist, die mir durch das Anwaltsbüro gestellt wurde: das Schreiben ist vom 18.12.2007, das Zustelldatum war der 20.12.2007 und der Fristablauf zur Zahlung ist der 25.12.2007. Da hier Wochenende, sowie Feiertage dazwischen liegen, erscheint mir diese Frist sehr knapp. Als letzte Frage würde mich interessieren, ob eine Firma nach einem Wechsel (InnoFlex existiert nicht mehr, die Forderung ist wie gesagt von UNI Marketing, die ich wohlgemerkt in keinem Branchenbuch u.ä. finden kann) noch Forderung stellen kann?

Vielen Dank im Voraus für die Bearbeitung.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Für die Zahlung sind Sie als Schuldner beweispflichtig.
Sie können jedoch unter Schilderung des Sachverhaltes mit entsprechenden ungefähren Zeitangaben darlegen, dass Sie die Einzahlung geleistet und dies auch in der Vergangenheit gegenüber der Firma bereits mitgeteilt haben und die Firma bitten, die sich in Ihrem Besitz befindlichen und übersandten Unterlagen zurückzusenden bzw. vorzulegen.
Die kurze Fristsetzung ist sehr befremdlich und dient höchstwahrscheinlich dazu Druck auf Sie auszuüben.
Durch den wohl Unternehmenskauf können alle Forderungen und Schulden der alten Firma auf die aufkaufende Firma übergehen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.

Mit besten Grüßen
RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com

Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2007 | 10:39

Sehr geehrter Herr Hermes,

vielen Dank für die rasche Antwort. Ihre Antwort hat mir schon weitergeholfen.

Nun würde mich allerdings interessieren, wie Sie meine Chancen einschätzen würden, wenn ich einen Rechtsbeistand einschalte. Logischerweise habe ich kein Interesse daran, zusätzlich zu den inzwischen horrenden Kosten noch Anwaltskosten tragen zu müssen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir nochmals eine Antwort geben können.

Vielen Dank im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.12.2007 | 20:56

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Dies kommt sehr auf den Einzelfall an und darauf, ob Sie die Zahlung beweisen können.
Grundsätzlich können Sie sich aber dieser Klagesumme auch selbst vertreten und es bedarf nicht zwingend der Einschaltung eines Rechtsbeistandes.

Mit besten Grüßen

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