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Ungerechtfertigte Bereicherung durch einen Anwalt

| 23.08.2015 18:46 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Sehr geehrter RA,

ich möchte es folglich kurz machen und Ihnen im groben die Sachlage schildern.

Im Jahre 2010 war ein Rechtsanwalt für mich tätig um ein Darlehen zurückzufordern. Am 11.03.2010 erhielten wir den Vollstreckungsbescheid auf die titulierte Hauptforderung in Höhe 2250 Euro. Der Schuldner zog dann vor Gericht und verlor die Angelegenheit. Mein Anwalt stellte eine Rechnung in Höhe 821,14 Euro am 28.06.2010. Am 07.11.2014 griff erstmals die Pfändung gegenüber dem Schuldner und sein Arbeitgeber überwies an die RA Kanzlei 1055,75 Euro. Dieses Guthaben verwendete der gute RA am 18.11.2014 zur Verrechnung auf seine gestellte Rechnung vom 28.06.2010.

Da er mich in der Vergangenheit etwas verärgert hat und den Hals nicht voll bekommen hat, teilte ich Ihm nach der Verrechnung vom 18.11.2014 mit er solle dies unverzüglich wieder rückgängig machen da sein Anspruch auf seine Rechnung vom 28.06.2010 bereits am 31.12.2013 verjährt sei. Am 02.06.2015 wurde ein Mahnbescheid dem Ra zugestellt gegen welchen er am 08.06.2015 ohne Begründung Widerspruch einlegte.

Der Anwalt argumentiert schriftlich mit dem Unsinn ich hätte seiner Sekretärin oder wem auch immer telefonisch im Jahr 2011 irgendwann mitgeteilt ich würde die Rechnung vom 28.06.2010 demnächst bezahlen und somit sei die Verjährung unterbrochen. Ich teilte ihm mit es sei totaler Unsinn und ich habe niemals und niemandem irgendetwas versprochen. Zudem liegt er in der Beweispflicht.

Also würde mich gerne Interessieren ob ich denn nun richtig oder falsch liege. Kurze Antwort reicht mir, sollten Sie es auch für unrecht sehen was der Herr hier treibt so teilen Sie mir dies mit und ich übergebe die Sache gerne Ihnen.

Mit bestem Dank

T.D.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Die anwaltliche Gebührenforderung unterliegt der Verjährung.

Nach Ihrer Schilderung ist diese mit Ablauf des 31.12.13 eingetreten.
Damit stand Ihr Auszahlungsanspruch aus 2014 nicht in unverjährter Zeit der Honorarfordetung gegenüber.

Eine Aufrechnung war damit wohl nicht möglich.

Gerne übernehme ich Ihre Vertretung zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 23.08.2015 | 20:57

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich nehme das ganze nun so auf, das wir in gewissermaßen ganz gute Erfolgsaussichten haben vor dem AG ?

Ich habe Ihnen zudem bereits schon sämtliche Daten auf Ihre Email geschickt und wie Sie mich kontaktieren können.


Mit bestem Dank


T.D.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.08.2015 | 21:06

Vielen Dank, ich werde die Unterlagen sichten und mich dann bezüglich des weiteren Vorgehens melden.

Bewertung des Fragestellers 23.08.2015 | 21:02

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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Stellungnahme vom Anwalt:
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