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Ungekündigter Arbeitsvertrag Schandersatz


29.12.2011 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Ein Unternehmer hat zwei Firmen, A und B.
Bei Firma A wurde am 1.10.2006 ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit 30 Stunden-Woche geschlossen.
Ab November 2008 wurde das Gehalt von Firma B überwiesen (Beide Firmen arbeiten im selben Gebäude, stellen das selbe her, sind quasi nur auf dem Papier separat)
Auch wurde im laufe der Zeit die wöchentliche Arbeitszeit von 30 auf 20 Stunden reduziert,dies alles ohne schriftliche oder mündliche Vereinbarungen. Nur durch Zufall bemerkte ich, das das Gehalt nicht mehr von Firma A kam. Das im Vertag vom 1.10.2006 verienbarte Stundenkonto ist auch nicht mehr existent.
Bestehen meinerseits Rechtsansprüche auf den Vertrag vom 1.10.2006? Der Vertrag wurde nie gekündigt, weder von mir, noch von Arbeitgeberseite. Was ist mit den wöchentlich fehlenden 10 Stunden? Habe ich hierbei noch Anspruch auf Bezahlung?

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach dem geschilderten Sachverhalt gibt es weder eine mündliche noch eine schriftliche Vereinbarung zur Abänderung des Arbeitsvertrages. Daher gilt der Vertrag vom 01.10.2006 weiterhin mit der Firma A unbeachtlich von wem Sie ihr Entgelt erhalten.

Sie haben somit Anspruch auf eine Beschäftigung und Bezahlung von 30 Stunden, sowie auf das vereinbarte Stundenkonto.

Sie können rückwirkend Ihre Ansprüche auf Zahlung der fehlenden Stunden geltend machen. Dies jedoch unter Beachtung evtl. vertraglich geregelter Ausschlussfristen. Ohne solche Fristen gilt die gesetzliche Verjährung von drei Jahren zum Jahresende gem. §§ 195, 199 BGB.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..



Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

Nachfrage vom Fragesteller 29.12.2011 | 21:36

Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Eine Frage drängt sich mir jetzt aber auf, vermutlich werde ich meine Ansprüche vor Gericht geltend machen müssen, da von Arbeitgeberseite bestimmt behauptet wird, es gäbe eine mündliche Vereinbarung bzw. mein Einverständnis zu der verringerten Stundenzahl. Wer ist vor Gericht in der Beweispflicht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.12.2011 | 22:26

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:


Der Arbeitgeber muss die für ihn günstige Vereinbarung nachweisen.

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