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Unfallwagrn Kaüfer will zurücktreten


06.09.2007 19:23 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Maurice Moranc



Hallo,

Habe neulich mein Auto als Unfallwagen verkauft.Der Käufer rief mich ein Tag später an das er vom Kaufvertrag zurücktreten will und drohte mit Anwalt.

Im Kaufvertrag hab ich angegeben das es ein Unfallwagen sei und das er ein Wildschaden hat.Und habe die für mich Sichtbaren Mängel aufgeschrieben(ich bin ja kein Fachmann und kann eine genaueAussage trefen!
Noch dazu steht im Kaufvertrag folgendes:Der Verkauf des Kfz´s erfolgt unter Ausschluss der Sachmängelhaftung,sofern der Verkäufer nicht eine Garantie oder eine anders lautende Erklärung abgibt("hab ich auch nicht gemacht")Unberührt von diesem Ausschluß der Sachmängelhaftung bleibt die Haftung für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln sowie die Haftung bei Verletzung von Leben,Körper und Gesundheit.

Meine frage:Muss ich das Auto zurück nehmen und drohen mir rechtliche folgen?Hab das Auto ja als Unfaller verkauft


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Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.


Der Sachverhalt enthält leider nicht viele Informationen.
Nach Ihrer Schilderung gehe ich aber davon aus, dass Sie das Fahrzeug privat verkauft haben, also nicht Händler sind. Ich gehe weiter davon aus, dass der Käufer wusste, dass es sich um ein Unfallfahrzeug handelte und dies so in den Vertrag aufgenommen wurde.

Zunächst ist es als Privatverkäufer möglich, die Sachmängelhaftung auszuschließen. Nach Ihrer Schilderung ist ein Haftungsausschluss wirksam erfolgt. Für etwaige Schäden des Fahrzeugs haften Sie also nicht. D. h., Sie müssen weder Schadensersatz leisten, noch das Fahrzeug zurücknehmen.
Soweit Sie während der Vetragsverhandlungen wahrheitsgemäß auf die Ihnen bekannten Schäden hingewiesen haben, sind Sie daher grundsätzlich nicht zur Rücknahme des Fahrzeugs verpflichtet.

Anders könnte es hingegen aussehen, wenn Ihnen z.B. aufgrund eines bereits eingeholten Gutachtens bezüglich des Unfallschadens weitere Schäden bekannt sind, die Sie nicht offenbart haben und diese für den Käufer auch nicht erkennbar waren. Das gleiche gilt für andere Ihnen bekannten Mängel am Fahrzeug, die nicht aus dem Wildunfall resultieren. In diesen Fällen könnte der Käufer den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten und Sie letztendlich zur Rücknahme verpflichten.
Bei einem Unfallfahrzeug hat der Käufer schließlich nur solche Schäden hinzunehmen, die typischer Weise bei dem konkreten Unfall zu erwarten sind.

Für eine genauere Einschätzung wäre u.a. eine Einsicht in den Vertrag nötig.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt
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