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Unfallversicherung - Wie sind die Aussichten die Allianz mit Klageandrohung aussergerichtlich zu ein


12.12.2006 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Problem: Ich erlitt am 04.01.2006 einen Unfall (Sturz) und war wegen diesem gemäß meines behandeltem Orthopäde 8 Monate zu 100% Arbeitsunfähig. Mein Anspruch gegenüber meiner Allianz Unfallversicherung besteht in Form einer Übergangsentschädigung die bereits nach 3 Monaten und nach 6 Monaten nochmals greift. Die Allianz schickte mich zu einem Gutachter der mich am 29.09.06 (also 9 Monate nach Unfallereigniss) untersuchte (hatte dort noch Teilbeschwerden) und am 25.10.2006 wurde noch ein MRT durchgeführt. Der Gutachter kommt zu dem Ergebnis, daß eine AU nur vom 04.01. bis 31.01.06 zu 100% Bestand. Somit kein Anspruch.
Vorsorglich habe ich per Einschreiben bereits Widerspruch erhoben. Es besteht eine Rechtsschutzversicherung wobei Deckungszusage zu klären ist. Die Fragen: Wie sind die Aussichten die Allianz mit Klageandrohung aussergerichtlich zu einer Einigung zu bewegen? Das Gutachten in Frage zustellen? Wie sind die Chancen bei Klage und gibt es Vergleichsfälle?
Bei der Antwortung bitte ich, daß sich ein in diesem Bereich erfahrener RA sich der Sache annimmt und mich auch eventuell Vertreten kann. Ich scheue auch einen Klageweg nicht. DANKE

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da sich widersprechende Aussagen medizinischer Stellen zu Umfang und Dauer Ihrer Arbeitsunfähigkeit vorliegen, dürfte -da die Allianz Ihre Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag bereits abgelehnt hat- die "Möglichkeit einer Verletzung von Pflichten oder Rechten" der Gegenseite (Allianz) bestehen, so dass Ihre Rechtsschutzversicherung bei entsprechendem Umfang des Versicherungsschutzes ein Deckungszusage erteilen müsste.

Außergerichtlich liesse sich zwar ein weiteres Gutachten in Auftrag geben, allerdings hätten Sie die Kosten dafür zu tragen.

Der Rechtsschutzversicherer muss nämlich nur die Kosten eines vom Gericht beauftragten Gutachters tragen. Das Problem ist also, dass dieser Gutachter erst dann auf Kosten Ihres Rechtsschutzversicherers tätig wird, wenn das Klageverfahren betrieben wird und das Gericht einen entsprechenden Auftrag erteilt.

Bis dahin steht zu vermuten, dass die Allianz sich auf die Feststellungen des von ihr beauftragten Gutachters berufen und jeglich Leistung ablehnen wird. Dass mit einer Klage gedroht wird, beeindruckt Versicherer erfahrungsgemäß wenig, vor allem wenn ein ihre Ansicht stützendes Gutachten vorliegt.

Die Chancen einer außergerichtlichen Zahlung durch die Allianz schätze ich daher gering ein, wobei ich natürlich einräumen muss, hier aus der Ferne keine endgültige Aussage hierzu oder zu den Prozeßchancen machen zu können.

Dafür wäre die Kenntnis der Gutachten, des Schriftwechsels und der Versicherungsbedingungen erforderlich.

Gerne stehen wir Ihnen in diesem Zusammenhang für eine weitergehende Vertretung zur Vefügung.

Zunächst hoffe ich jedoch, Ihnen einen rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

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