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Unfallversicherung - Krankenhaustagegeld bezahlt

| 27.01.2009 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrter Herr Anwalt,

im Januar 2008 habe ich meine Unfallversicherung zum 01.02.2009
gekündigt. Durch einen Unfall erlitt ich eine Außenknöchelfraktur und mußte mich im Mai 2008 einer OP unterziehen.Den Unfall habe
ich der Versicherung gemeldet, die sofort Krankenhaustagegeld bezahlt hat.
Eine mögliche Invalidität/Teilinvalidität muß innerhalb 15 Monaten
nach Unfall gemeldet werden. Diese 15 Monate liegen nach dem
Kündigungstermin 01.02.2009
Meine Frage lautet:
Muß die Versicherung eine mögliche Zahlung auch dann leisten,
wenn die Meldung einer Invalidität nach dem Kündigungstermin liegt?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen
mfg
Flade
27.01.2009 | 21:04

Antwort

von


(18)
Am Vorderflöß 58
33175 Bad Lippspringe
Tel: 05252 935 82-0
Web: http://www.melzer-penteridis.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Entscheidend für die Eintrittspflicht ist der Zeitpunkt, in dem der Versicherungsfall eingetreten ist.
Der Versicherungsfall ist das Ereignis, das die Leistungspflicht des Versicheres begründet; anders ausgedrückt: die Verwirklichung eines versicherten Risikos.

Versicherungsfall in der Unfallversicherung ist der Unfall, nicht die Unfallfolgen

Der Versicherer ist für einen Versicherungsfall nur deckungspflichtig, wenn er sich innerhalb des vertraglich vereinbarten Haftungszeitraums ereignet hat. Deshalb ist es sehr wichtig, den Zeitpunkt des Versicherungsfalles zu bestimmen.

Was die zeitliche Begrenzung des Versicherungsschutzes anbelangt, so haftet der Versicherer nur, wenn schon der Beginn des Versicherungsfalles in den Versicherungszeitraum fällt; denn es ist vorbehaltlich abweichender Regelungen in den Versicherungsbedingungen klar, dass der Versicherer nicht – auch nicht teilweise – die Deckung für ein Risiko übernehmen will, dessen Verwirklichung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses schon in das Stadium des als Versicherungsfalles definierten Geschehens getreten ist. Dauert der während des Versicherungszeitraums eingetretene Versicherungsfall über das Ende des VersZeitraumes hinaus an, so sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichshofes (BGH) auch die Schäden zu decken, die das nach dem Versicherungszeitraum ablaufende Geschehen mit sich bringt.

Somit dürfte nach Ihren Informationen der Versicherungsfall während des Versicherungsschutzes eingetreten sein, weil die Versicherung erst im Februar diesen Jahres ausläuft, so dass der Versicherer grundätzlich - falls die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen - leisten dürfte.

Achten Sie bitte noch auf folgende Fristen:
Die Invalidität muß innerhalb
(1) eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sein,
(2) von 15 Monaten von einem Arzt schriftlich festgestellt worden sein,
(3) von 15 Monaten als Anspruch beim Versicherer geltend gemacht worden sein.

Falls Sie noch weiteren Erklärungsbedarf haben sollten, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfrage-Funktion.

Bitte beachten Sie, daß es sich hier um eine erste rechtliche Orientierung handelt. Bei veränderten Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung erheblich verändern. Die konkrete Prüfung ist ohnehin nur bei Kenntnis sämtlicher relevanter Unterlagen möglich, die naturgemäß nicht im Rahmen einer Erstberatung erfolgen kann.

Wir werden bundesweit für Sie tätig, falls Sie unsere anwaltichen Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf.


Rechtsanwalt Nikolaos Penteridis
Fachanwalt für Sozialrecht, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Fachanwalt für Medizinrecht

Bewertung des Fragestellers 27.01.2009 | 22:03

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