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Unfallschaden Neuwagen

| 02.02.2017 21:15 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe mit meinem Neuwagen (Drei Monate zugelassen, 2700 Km Fahrleistung) einen Unfall gehabt: Ich fuhr auf einer Bundesstrasse geradeaus. An der Abzweigung zu einer Kreisstrasse stand ein Bus und wollte nach links auf die Kreisstrasse abbiegen. Aus der Kreisstrasse kam ein weisser SUV mit hoher Geschwindigkeit, stahl dem Bus die Vorfahrt und fuhr auf meine Spur. Da ich nicht einschätzen konnte, ob der weisse SUV vor dem Bus nochmal anhält habe ich gebremst und gehupt. Da ist mir ein Mini aufgefahren; der weisse SUV ist schnell weggefahren (Fahrerflucht).

Es gab zum Glück nur Blechschaden, aber bei mir muss die hintere Stoßstange ausgetauscht werden, was nach Kostenvoranschlag der Werkstatt ca. 1.200 EUR kostet.

Der Unfall wurde von der Polizei aufgenommen; die Fahrerin des Mini wurde von der Polizei wg. zu geringen Abstandes mündlich verwarnt nachdem sie diesen zugegeben hatte.

Meine Fragen sind:

- Gegen wen richte ich meine Forderungen ? Gegen die Fahrerin des roten Mini oder deren Haftpflichtversicherung (der der Unfall + Schadenshöhe schon gemeldet ist)

- Durch den Unfall kann ich mein Auto nicht mehr als "unfallfrei" verkaufen, was eine empfindliche Wertminderung darstellt. Kann ich diese Wertminderung ebenfalls geltend machen?

02.02.2017 | 21:49

Antwort

von


(1251)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Ihre Schadenersatzansprüche machen Sie gegenüber dem Haftpflichtversicherer des gegnerischen Fahrzeugs (roter Mini) geltend.


2.

Wenn Sie ein Gutachten zur Schadenhöhe Ihres Fahrzeugs eingeholt haben, wird dort (zumindest im Regelfall) die Höhe der Wertminderung genannt sein. Die Wertminderung können Sie selbstverständlich bei der gegnerischen Versicherung geltend machen.


3.

Allerdings werden Sie, was die Höhe der Wertminderung angeht, enttäuscht sein. Die Wertminderung wird weitaus geringer eingeschätzt als der Laie vermutet.

Das liegt daran, dass die Reparaturtechnik heute so fortgeschritten ist, dass das Fahrzeug im reparierten Zustand nicht mehr gegenüber dem unfallfreien Fahrzeug zurücksteht. Dass diese Betrachtungsweise nicht ganz unproblematisch ist, zeigt die Realität beim Verkauf des Fahrzeugs. Oftmals ist der Preisnachlass, den der Verkäufer gewähren muss, deulich höher als der Betrag, den er als Wertminderung erhält.

Das ist jedoch die Sach- und Rechtslage, mit der sich der Unfallgeschädigte abfinden muß.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 02.02.2017 | 21:57

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