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Unfalls

22.11.2013 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Guten Tag, ich habe eine Frage zu einer Unfallversicherung.

Nach einem Sturz ist mein Vater Vollinvalide. Es geht mir jetzt um die Berechnung der Höhe der Versicherungsleistung.

Im Vertrag steht hierzu:

"Invalidität mit Progressionsstaffel (350%) Euro 17.896
bei Vollinvalidität gem. Besonderer Bedingung A 3 Euro 62.636.

In A 3 heisst es:
"Im Invaliditätsfall werden der Berechnung der Entschädigung folgende Versicherungssummen zugrunde gelegt:
- für den 25% nicht übersteigenden Teil des Invaliditätsgrades die im Verss. festgelegte Summe
- für 25-50 % dreifache Invaliditätsfallsumme
- für 50% übersteigenden Teil: fünffache Invaliditätssumme.

Es gibt noch eine Zusatzbedingung A 5: Darin heisst es, dass sich für Unfälle im Freizeitbereich die Versicherungssummen verdoppeln. Hier war es ein Freizeitunfall, allerdings war mein Vater beim Unfall schon länger als zwei Monate nicht mehr durch eine Berufsgenossenschaft versichert, so dass die Verdoppelung wohl nicht in Betracht kommt I(das steht so in A 5 II (1)).

Allerdings gibt es noch eine Regelung in A 5 II. (2), der lautet:

"Liegen bei Eintritt des Versicherungsfalles die Voraussetzungen für den erweiterten Freizeitschutz nicht vor, so bemessen sich die Leistungen des Versicherers aus der Allgemeinen Unfallversicherung nach den entsprechend dem gesamten Beitrag erhöhten Versicherungssumme."

Meine fragen hierzu:

Welche Leistung kann mein Vater beanspruchen ?
Wie stehen A 3 und A 5 zueinander ? Gilt nur die eine Bedingung oder auch die andere und falls ja, wie hoch ist dann die Versicherungssumme ?

vielen Dank.


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Grundlage der Berechnung ist der Grad der Invalidität. Ihre Versicherungsbedingungen sehen hierbei pauschalierte Sätze vor (Gliedertaxe).
Ausgangspunkt der Berechnung ist damit die Versicherungssumme in Höhe von 17.896,00 € (100 %), wobei ich davon ausgehe, dass dies die Grundsumme ist.

Diese wird bei Vollinvalidität um 350 %, also auf 62.636,00 €, erhöht (Progression). Diese erhält Ihr Vater jedoch erst ab einem Invaliditätsgrad von über 50 %.Dies ist, soweit ich dies erkennen kann, bei Ihnen erfüllt, so dass die Gesamtsumme (350 %) zu zahlen ist. Anderes würde aber dann gelten, wenn die tatsächlich, ärztlich festgestellte Funktionsbeeinträchtigung geringer wäre.

Zu dem Verhältnis des A 5 zu A 3 kann ich zu diesem Zeitpunkt leider nicht abschließend Stellung nehmen, da ich die von Ihnen zitierten Versicherungsbedingungen leider nicht im Internet finden konnte und auch keine Entsprechung in den aktuellen Bedingungswerken. Ich würde Sie jedoch weiter in der Sache beraten wollen. Daher kontaktieren Sie mich bitte unter angegeben E-Mail. Ich werde dann ergänzend hierauf eingehen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt

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