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Unfallfreiheit bei KFZ-Verkauf


| 11.05.2007 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler



Wir haben im März 2005 einen Opel Vectra (7400 Euro) an privat verkauft.Der Käufer hat bei der Besichtigung des Wagens sofort bemerkt, dass dieser eine neue Stoßstange hatte, da es sich dabei um ein Nachfolgemodell handelte. Der Käufer war zum damaligen Zeitpunkt bei einem Opel-Vertragshändler angestellt. Wir haben ihm daraufhin von einem Unfall im Jahr 2001 erzählt, der damals in einer Opel-Vertragswerkstatt komplett repariert wurde. Im Kaufvertrag haben wir uns geeinigt, deshalb zu schreiben, dass der Wagen keinen Unfall hatte.
Nun hat der damalige Käufer den Wagen im Mai 2006 weiterverkauft (6900 Euro) und als unfallfrei deklariert. Die jetzige Besitzerin hat aber durch eine Werkstatt festgestellt, dass der Wagen einen Frontschaden hatte und fordert nun von Ihrem Verkäufer Schadenersatz. Inwieweit können sich für uns daraus Folgen ergeben?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Schilderungen beantworte ich Ihre Frage in einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt:

Als Sie den Wagen selbst verkauft haben, haben Sie den Käufer über den Unfall und die Reparatur informiert. Der Vertrag wurde daher in Kenntnis des Mangels geschlossen.

Wenn nun der damalige Käufer den Wagen nun selbst verkauft und dabei unzutreffende Angaben macht, kann Ihnen dies nicht zugerechnet werden. Es läge an dem jetzigen Verkäufer über den ihm bekannten Unfall aufzuklären.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung geben zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine abschließende rechtliche Bewertung Ihres Problems die Kenntnis des vollständigen Sachverhaltes erfordert. Im Rahmen dieses Forums können sich die Ausführungen aber ausschließlich auf Ihre Schilderungen stützen, und somit nur eine erste anwaltliche Einschätzung darstellen.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Bitten beachten Sie, dass dabei weitere Kosten anfallen.


Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -

http://www.ra-freisler.de
http://www.kanzlei-medizinrecht.net



Nachfrage vom Fragesteller 11.05.2007 | 15:37

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Meine Nachfrage: was kann passieren, wenn mein damaliger Käufer aufgrund des Eintrages im Kaufvertrag behauptet, er wisse nichts von diesem Mangel?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.05.2007 | 16:20

Soweit der damalige Käufer behauptet, er hätte damals keine Kenntnis von dem Mangel gehabt, bzw. Sie hätten diesen verschwiegen, besteht die Möglichkeit, dass er gegen Sie noch Gewährleistungsansprüche geltend machen kann, soweit diese nicht wirksam im Kaufvertrag ausgeschlossen wurden. Als Gewährleistungsansprüche kommt Rücktritt, Minderung bzw. Schadensersatz in Betracht.

In diesem Fall kommt es aber insbesondere darauf an, ob Sie darlegen und ggf. durch Zeugen etc. beweisen können, dass Sie den damaligen Käufer von dem Mangel informiert haben und der Eintrag im Kaufvertrag nur aus dem Grund erfolgte, dass der Unfall vollständig repariert worden war. Davon ging ich aufgrund Ihrer Schilderung auch aus. Können Sie dies beweisen, sind nach § 442 BGB Rechte des Käufers wegen eines Mangels ausgeschlossen, wenn er bei Vertragsschluss den Mangel kannte.

Mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
Rechtsanwalt

www.ra-freisler.de

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