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Unfallfahrzeug als Unfallfrei verkauft / ich bin Händler


| 15.12.2017 11:26 |
Preis: 35,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin freier Gebrauchtwagenhändler und habe bei einem größerem VW Händler ein Fahrzeug erworben Kaufpreis 21.500,00 €. (Im Kaufvertrag hat der VW Händler natürlich reingeschrieben: Verkauf unter jeglicher Gewährleistung / ohne Garantie Händlergeschäft)
das Fahrzeug hat der Händler mir als Unfallfrei verkauft, natürlich auch im Kaufvertrag schriftlich festgehalten.

Ich habe das Fahrzeug natürlich auch als Unfallfrei weiterverkauft, der genaue Wortlaut im Kaufvertrag den ich reingeschrieben habe „Gemäß den uns vorliegenden Ankaufunterlagen sind keine Angaben über Unfallschäden enthalten".
Im Nachhinein ist hat sich herausgestellt, dass der Wagen beim Vorbesitzer schon einen Unfallschaden hatte.

Wie verhalte ich mich?
Reicht der Satz überhaupt: „Gemäß den uns vorliegenden Ankaufunterlagen sind keine Angaben über Unfallschäden enthalten".?
Kann ich den VW Händler dafür gerichtlich zur Verantwortung ziehen?
Muss ich das Fahrzeug zurücknehmen oder kann ich den VW Händler direkt mit ins Boot holen?

Mit freundlichen Grüßen

15.12.2017 | 12:04

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Formulierung "„Gemäß den uns vorliegenden Ankaufunterlagen sind keine Angaben über Unfallschäden enthalten" reicht dies aus, um keine Haftung einzugehen gegenüber Ihrem Käufer, da es sich sodann nur um eine Wissenserklärung handelte, jedoch nicht um eine Zusicherung im Sinne des § 444 BGB.

Sollte das wider erwarten ein Gericht anders sehen, könnten Sie allerdings Ihren Verkäufer in Regress nehmen, der Ihnen die Unfallfreiheit bestätigte. Der praktische Weg wäre allerdings, wenn Sie dem Kunden anbieten, dass sie Ihre Ansprüche gegenüber Ihrem Verkäufer abtreten, der Ihnen das Fahrzeug als unfalfrei verkauft hat. Sie sollten den Kunden daher den direkten Kontakt zum Händler suchen lassen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 15.12.2017 | 12:23

Hallo nochmal,
irgendwie konnten Sie mir nicht ganz helfen, reicht der Satz :
„Gemäß den uns vorliegenden Ankaufunterlagen sind keine Angaben über Unfallschäden enthalten".
Generell aus? Oder haben Sie eine andere Formulierung, womit ich mich in Zukunft besser schützen kann?


Wenn ich den Verkäufer in Regress nehme, muss der mir auch den Gewinn von knapp 2000 € Brutto erstatten, wenn der Kauf rückabgewickelt werden muss?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2017 | 12:27

Sehr geehrter Fragesteller,

der von Ihnen formulierte Satz reicht aus, da Sie lediglich damit verlauten, dass Sie es selbst nicht garantieren, sondern lediglich vermuten. Das macht rechtlich insofern einen Unterschied, als Sie mit Ihrer Formulierung dann keine Garantie zusichern, dass das Fahrzeug unfallfrei ist. Der Satz ist daher ausreichend und auch für sie günstig.

Sollten Sie allerdings dennoch in Regress genommen werden, könnten Sie dies 1:1 auf Ihren Verkäufer abwälzen, der Ihnen das Fahrzeug als "unfallfrei" verkauft hatte.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 15.12.2017 | 12:39


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