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Unfall mit einemHund

23.01.2008 14:37 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Vor zwei Monaten ist uns ein Hund auf der Autobahn ins Auto gelaufen. Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen und der Hundhalter ermittelt. Da wir nicht weiterfahren konnten, wurde unser Wagen in einer 300km von unserem Wohnort entfernten Werkstatt repariert. Das dauerte zwei Wochen. Die Reparaturkosten hat unsere Teilkasko übernommen. Die Kosten für den Leihwagen und die Überführung in Höhe von ca. € 1000,-- haben wir vorgestreckt. Der Versicherungsagent der Hundehalter hat nach deren Aussagen den Hund vergessen zu polizieren. Also in der Betriebshaftpflicht versicherung ist der Hund nicht mit berücksichtigt worden.
Wer muß jetzt für den enstandenen Schaden aufkommen?
Was haben wir für einen Handhabe an unser Geld zu kommen?
Und können wir für Telefonate, usw. noch Ansprüche gelend machen?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Nach § 833 BGB haftet der Tierhalter grundsätzlich für jeden Schaden, den sein Tier verursacht, beziehungsweise mit verursacht hat. Dies gilt sowohl für Personenschäden, als auch für Sachschäden.
Sofern die Hundehalter auf eine fehlende Versicherung verweisen, ist dies unerheblich. Ob Ansprüche wegen Pflichtverletzung der Hundehalter gegen den Versicherungagenten aufgrund der fehlenden Versicherung bestehen, ist ebenfalls für Sie unerheblich.

Die Ansprüche sind direkt gegen den Tierhalter zu richten.

Nach § 249 I BGB ist der Zustand wiederherzustellen, der bestehen würde, wenn das Schadensereignis nicht eingetreten werden. Hierzu zählen beispielsweise auch die Telefonkosten sowie alle weiteren Kosten, die Ihnen durch das Schadensereignis entstanden sind. Weiterhin können die Kosten der Rechtsverfolgung ( Rechtsanwaltskosten ) ersetzt verlangt werden.


Ich empfehle Ihnen, den Schaden gegenüber dem Tierhalter schriftlich unter Fristetzung (2 Wochen) geltend zu machen.
Sollte die Frist fruchtlos verstreichen, sollten Sie einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche beuaftragen.
Gerne stehen wir Ihnen hierzu zur Verfügung.



Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.



Mit freundlichen Grüßen


Florian Günthner
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.01.2008 | 19:23

vielen Dank für die schnelle Antwort.
In welcher Höhe kann man Telefonkosten und Bearbeitung geltend machen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.01.2008 | 20:35

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Der Zeitaufwand für die Bearbeitung ist nicht ersatzfähig. Die Bearbeitung des Schadens an sich, d.h. Ihre Arbeitsleistung, können Sie somit nicht in Rechnung stellen.

Die Telefonkosten selbst können Sie konkret in voller Höhe geltend machen oder eine Unkostenpauschale von 25 € ansetzen.


Mit freundlichen Grüßen


Florian Günthner
Rechtsanwalt

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