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Unfall mit Firmenwagen - Chef behält einen Teil des ausstehenden Lohns ein

| 16.07.2009 22:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


1. es besteht kein Arbeitsvertrag
2. die unfallverursachende und zusachlagende Partei hat den Vorfall polizeilich zugegeben

Sachverhalt: War dienstlich mit dem Firmenfahrzeug unterwegs als mir die Vorfahrt genommen wurde, daraufhin gab ich kurz die Lichthupe was den Fahrer und den Beifahrer dazu verleitete mich an der nächsten roten Ampel aus dem Wagen zu ziehen und zu verprügeln (Nasenbeinbruch kompliziert) da die beiden mit einem ausländisch zugelassenen Fahrzeug unterwegs waren bin ich den beiden mit meinem Firmenfahrzeug gefolgt. Leider fuhren die beiden in eine Sackgasse ein und als ich auf Höhe der Strasseneinfahrt war gaben sie Gas und rammten meinen Mercedes Sprinter mit einem BMW M 6. Da das Auto der Gegner im Ausland versichert ist behält jetzt mein chef von mir 500 € aus noch offenstehenden Gehaltsforderungen (Restgehalt 600 € Mai 2009) ein. Er will die gerichtliche Entscheidung abwarten (angeblich) Ach ja 100 € für Autoreinigungskosten behält er auch gleich noch ein. Noch ein relervanter Punkt hierbei ist das der Unfall bereits Ende Jan. war und jetzt mein Jahresurlaub ansteht. Bitte um Hilfe

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Ich gehe davon aus, dass nur ein mündlicher, aber kein schriftlicher Arbeitsvertrag besteht. Ich gehe davon aus, dass daher keine speziellen Regelungen zum Gebrauch des Firmenwagens bestehen.

Ihr AG ist nicht berechtigt Gehalt zurückzuhalten. Bei einem Unfall mit einem Firmenwagen kommt die dreiteilige Haftung aus dem Arbeitsverhältniss zur Anwendung. Der AN haftet nicht für leichte Fahrlässigkeit und voll für grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachte Schäden.

Bei normaler Fahrlässigkeit haften AN und AG gemeinsam. Allerdings wird im Arbeitsrecht fingiert, dass der AG eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat. Der AN haftet nur in der Höhe der üblichen Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung.

Es war sicherlich von Ihnen nicht klug dem PKW zu folgen, nachdem es bereits die Körperverletzung gegben hatte. Hier hätten Sie die Polizei rufen sollen. Allerdings mussten Sie dennoch nicht damit rechnen, dass Ihr Fahrzeug gerammt wird. Ich würde daher von leichter Fahrlässigkeit ausgehen mit der Folge, dass der AG allein für den Schaden haftet.

Desweiteren steht noch gar nicht fest, dass Ihr AG einen Schaden erleiden wird. Rein vorsorglich ist der AG nicht berechtigt Lohn des AN einzubehalten. Völlig unklar ist auch warum Sie Reinigungskosten übernehmen sollen, einen Anspruch hat der AG nicht.
Sie sollten dem AG die Rechtslage klarmachen und Ihren Lohn einfordern.











Bewertung des Fragestellers 17.07.2009 | 00:32

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vielen Dank für die schnelle und für mich als laien sehr verständliche Antwort.

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