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Unfall mit Fahrrad Schadenersatzforderung

| 29.04.2015 16:57 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Meine Tochter wurde von einem Auto umgefahren. Folgende Situation spielte sich ab: Straße ohne Fahrradweg, meine Tochter befindet sich an der rechten Fahrbahnseite, Kreuzung mit Ampel, Ampel springt auf Grün. Vor meiner Tochter sind 2 Autos, alle fahren los. Plötzlich wird meine Tochter von hinten von einem Fahrzeug, welches an der apelkreuzung rechts abbiegt (meine Tochter will Geradeausfahren) erfaßt und stürzt.
Das Fahrrad ist leicht beschädigt, meine Tochter benommen, aber scheinbar unverletzt.
Alle stehen unter Schock. Die Fahrerin (eine Ärztin die von der Nachtschicht kommt) und ihre Mutter kümmern sich um meine Tochter, fragen, ob sie Polizei und Rettungswachen holen sollen...meine Tochter ist überfordert und verneint. Eine Zeugin bietet sich an, aber meine Tochter vergisst, sich die Adresse geben zu lassen...
Die Fahrerin bietet ihr an sie nach Hause zu fahren, aber das Rad hat im Auto nicht Platz.
Somit ruft die Fahrerin ein Taxi und bittet um die Rechnungen für Taxi und fahrradreparatur.
Später erkundigt sie sich noch, wie es ihr geht.
Eine Stunde später, nachdem der erste Schock nachlässt bekommt meine Tochter Kopfschmerzen. Wir fahren ins Krankenhaus zur Untersuchung. Diese ergibt Prellungen an HWS und BWS. Die Hausärztin schreibt sie für diesen und den nächsten Tag krank und verordnet osteopathische Behandlungen und Ruhe. Nachdem die Fahrerin mehrmals nach der Rechnung für,das,Fahrrad gefragt hat, haben wir eine Rechnung für Taxi,fahrradreparatur Osteopathie Fahrtkosten zur Osteopathie und Verdienstausfall für 1,5 Tage gestellt.
Diese weigert sich nun alle Kosten zu übernehmenden. Nur das Taxi und die Reparatur möchte Sie bezahlen (Ca. 50 €), da sie jetzt anzweifelt, allein am Unfall schuldig zu sein, da sie behauptet, sie nicht gesehen zu haben und sich fragt, ob nicht vielleicht meine Tochter mit Schuld sei, da sie gesehen hat, dass sie einen Kopfhörer dabei hatte und ihre Mutter als Zeugin angibt.
Was sollen wir tun??? Ist es nicht schon ein schuldeingeständnis, wenn die Fahrerin die Kosten für Taxi und Fahrrad übernimmt? Es gibt ein schreiben und Emails der Fahrerin.
Sollen wir klagen auch ohne Polizei und Zeugen?

Sie geehrte Ratsuchende,

nach Ihrer Schilderung hat die Unfallgegnerin den unfall allein verursacht.

Daher hat sie und Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden zu ersetzen.

Zum zu ersetzenden Schaden gehören die Kosten der Fahrradreparatur, Taxikosten, Fahrtkosten zum Arzt und Osteopathie, auch Schmerzensgeld und die Rechtsverfolgungskosten. Der Verdienstausfall ist zu erstatten, wenn es keine Lohnfortzahlung des Arbeitgebers gibt.

Darüber hinaus hat sich die Autofahrerin der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr strafbar gemacht.

> Ihre Tochter sollte einen Rechtsanwalt/ eine Rechtsanwältin mit der außergerichtlichen Vertretung beauftragen.

> Ihr Tochter sollte auch Strafantrag bei der Polizei stellen, damit verwertbare Aussagen der Unfallgegnerin und/oder ihrer Mutter über den Unfallhergang vorliegen.

Da nach Ihrer Schilderung hat die Unfallgegnerin den Unfall allein verschuldet hat. Es wird nicht ersichtlich, wieso ein Kopfhörer im Ohr - das ist übrigens nicht verboten -, den Unfall (mit)verursacht haben soll.

Der/die beauftragte Anwalt/in wird die Versicherung der Unfallgegnerin anschreiben, die polizeiliche Ermittlungsakte einsehen und das Honorar für die Tätigkeit dort geltend machen.

Sollte auch dann der entstandene Schaden noch nicht beglichen werden, kann überlegt werden, zu klagen. Das ist aber erst später zu entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.04.2015 | 19:37

Guten Tag Herr Eichhorn,

Zunächst einmal vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort. Wir werden ihren Rat befolgen!

Wir diskutieren nur noch, ob wir die Fahrerin über unser Vorhaben, Anzeige zu erstatten und einen Anwalt mit der Angelegenheit zu beauftragen informieren sollen, um ihr eine letzte Frist zur Begleichung unserer Forderungen einzuräumen. Oder wäre das unklug? Was würden sie machen?

Vielen Dank für Ihren Mühe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.04.2015 | 19:48

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich würde der Unfallgegnerin schriftlich noch eine letzte Frist (eine Woche) setzen und ankündigen nach Fristablauf die Sache an meinen Anwalt abzugeben.

Mit einer Anzeige würde ich nicht "drohen".

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.04.2015 | 20:16

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