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Unfall mit Blechschaden

14.02.2009 13:24 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Ich fuhr auf einer belebten Strasse, rechts von mit war ein Radweg gekennzeichnet, die Linie ist allerdings schon verwittert, aber man erkennt sie.
Auf dem Bürgersteig darf man mit zwei Rädern parken, die Parkplätze dort sind vorgezeichnet, wenn man die Fahrertür aufmacht kommt man aber mit der Tür in den Verkehr rein, mindesten voll in den Radweg.
Als ich in Höhe eines Pkw´s war ging die Fahrertür auf, ich konnte ich nicht mehr ausweichen und fuhr mit meinem Spiegel an die Fahrertürkante, der Beifahrerspiegel riss ab und schlug mir noch eine Delle in die Beifahrertür.
Der Schaden wird in etwa auf 800 Euro beziffert.Der Gegner hat keinen Schaden.
Die Polizei vor Ort gab meinem Unfallgegner die Hauptschuld, weil er nicht auf den Nachfolgenden Verkehr geachtet habe, der Abstand würde in dem Moment nicht ins Gewicht fallen bzw, es auch ein Radfahrer hätte treffen können, mein Gegner behauptet nähmlich ich sei über den Radweg gefahren bzw.ich sei zu schnell gewesen.
Mein Gegner hat Rechtschutz und will sich einen Anwalt nehmen.
Ich selbst habe keinen Rechtschutz.
Meine Fragen:

Wer ist im Recht?
Kann mir eine Teilschuld zugesprochen werden?
Soll ich mir auch einen Anwalt nehmen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes wie folgt:

Ihre Angaben hatte ich (in Kürze) so verstanden, dass der Unfallgegner am rechten Fahrbandrand stand und Sie an ihm vorbei fuhren, als er die Fahrertür öffnete. Weiter gehe ich davon aus, dass Sie Ihre Schadensersatzansprüche geltend machen wollen.

Ihre Ansprüche können Sie gegen den Fahrer, den Halter oder die Haftpflichtversicherung geltend machen. Und zwar gegen alle gleichzeitig oder auch nur gegen einen.
In Ihrem Fall empfehle ich die direkte Korrespondenz mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung. Sofern Ihnen diese nicht bekannt ist, können Sie diese über das Kennzeichen beim Zentralruf der Autoversicherer 0180 / 25026 erfragen. Die Versicherung hat die sog. Regulierungshoheit, d.h. entscheidet eigenständig ob sie den Schaden ausgleicht oder nicht. Mit Ihrem Unfallgegner müssen Sie sich also nicht "herumärgern".

Bei einem Unfall wie dem Ihren wird in der Regel ein beiderseitiges Verschulden angenommen, da der Verkehrsteilnehmer, der die Tür von innen öffnet seine gesteigerte Sorgfaltspflicht nach § 14 Abs.1 StVO nicht beachtet und der vorbeifahrende Fahrer keinen ausreichenden Seitenabstand eingehalten hat.
Je nachdem wie groß der Seitenabstand war und wie weit die Tür geöffnet wurde, wird in der Rechtsprechung ein Mitverschulden von 1/3 bis 1/2 angenommen. Die meisten veröffentlichten Entscheidungen gehen von einer Mitverschuldensquote von 1/3 aus.
Dies würde bedeuten, dass Sie von Ihrem Schaden nur 2/3 ersetzt bekommen.

Soweit die Polizei darauf abgestellt hat, dass es auf den Seitenabstand nicht ankommt, kann sich dies nur auf das Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Ihren Unfallgegner beziehen. Auch nur hier kommt die Rechtsschutzversicherung Ihres Unfallgegners wirklich zum Tragen.

Sie sollten einen Anwalt mit der Regulierung des Unfalls beauftragen, da hier höchstwahrscheinlich eine Einsicht in die Bußgeldakte erforderlich wird und Sie keine Akteneinsicht erhalten.
Die Kosten des Anwalts trägt die gegnerische Versicherung in Höhe der gleichen Quote (d.h. wahrscheinlich zu 2/3).

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