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Unfall in der Kita

| 07.08.2018 17:02 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Die Kita hatte Sommerschließzeit, war aber für die 3 Wochen die ´Sammelkita` für sich und andere Kita´s. Es herschte demzufolge ein etwas anderer Betrieb mit Hausinternen Erziehern und Fremden Erziehern. Meine Tochter wurde in einer Sammelgruppe, in einem uns bis dahin unbekanntem Raum, von Internen Erziehern betreut.

Ich habe meine Tochter, 3 1/2 Jahre, morgens in der Kita abgegeben.
Es war der vorletzte Tag der Überbrückungszeit und da hat Sie sich an einem Blumentopf sehr stark am Bein verletzt. Sie wurde gleich von den Erziehern notversorgt und Ich wurde zur Kita zurück gerufen. Als ich von einer Erzieherin in Empfang genommen wurde, sagte Sie mir, das meine Tochter sich so stark am Bein verletzt hat, das jetzt der Notarzt kommt. Die Erzieherin meinte noch zu mir, das Sie den kaputten Blumentopf schon längst wegräumen wollte. Das ist für mich eine ganz klare Fahrlässigkeit. Die Erzieherin wusste das der Blumentopf (Tontopf) kaputt war und hat Ihn nicht weggeräumt.
Die Kita räumt Ihr Verschulden ein und hat auch sonst alles Ordungsgemäß dokumentiert und weitergeleitet.
Meine Tochter wurde im Krankenhaus mit 13 Stichen am Bein zugenäht. Es war für uns ein Traumatisches Erlebnis, meine Tochter so schreien zu sehen. Sie hat Angst vor Ärzten mit Mundschutz und wer weiß, wie sich das später noch auswirkt. Mittlerweile sind die Fäden raus, aber die Wunde ist an einer Stelle noch nicht richtig verheilt. Sie kann nicht in die Kita und wir können auch sonst nichts machen.

- Haben ich irgendeinen Anspruch auf Schmerzengeld oder sonstige Leistungen. Die Unfallkasse ist ja für unseren Fall zuständig.

Ich habe leider keine Rechtsschutzversicherung.

- Wie sieht es mit Kostenübernahmen aus, wenn später mit der Narbe irgendwas ist oder Spätfolgen?

Ich hoffe das Sie mir einen Rat geben können.
Mit freundlichen Grüßen
Frau H.

Sehr geehrte Fragensteller,

die gesetzliche Unfallversicherung kennt Schmerzensgeld leider nur für vorsätzliche Handlungen. In diesem Fall also leider nicht - Siehe §§ 104 Abs. 1 SGB VII. Die gesetzliche Norm sperrt auch einen Regress gegen die Erzieherin.

Folgeschäden werden von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen, wenn der Nachweis der Kausalität geführt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- RA -

Bewertung des Fragestellers 09.08.2018 | 13:19

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