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Unfall im Kaufhaus


10.07.2007 08:41 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von



In dieser Angelegenheit vertrete ich meine Eltern (84 und 81 Jahre) gegenüber der Haftpflichtversicherung einer großen Kaufhauskette.

Meine Eltern besuchen regelmäßig ein Kaufhaus dieser Kette. Vor wenigen Wochen hatten sie auf einer dieser Rolltreppen, auf denen auch Einkaufswagen befördert werden können, einen Unfall. Beim Hochfahren hat sich der Wagen aus seiner Verankerung gelöst, ist nach unten gerollt und hat beide auf der Rolltreppe zu Fall gebracht.

Meine Mutter hat mehrere Schürf- und Schnittwunden davon getragen und war in ambulanter Behandlung. Mein Vater hat neben Schürf- und Schnittwunden auch eine Verletzung im Knie davongetragen, die ihn seither behindert. Beide mussten mehrmal Arzt und Klinik aufsuchen.

Ich werde im Namen meiner Eltern Schadenersatz und Schmerzensgeld geltend machen, da der Unfall eindeutig durch technische Unzulänglichkeiten passierte. Was ist in diesem Fall der Höhe nach angemessen ? Den Schadenersatz würde ich berechnen mit entstandenen Fahrtkosten (eigener PKW, gefahrene KM x 0,30 EURO ?), benötigtes Verbandsmaterial usw. Beim evtl. Schmerzensgeld fehlt mir eine genauere Vorstellung.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
10.07.2007 | 10:42

Antwort

von


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Isenbütteler Weg 12
38518 Gifhorn
Tel: 05371 819 200
Web: www.rechtsanwalt-sommer-gf.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben und unter Würdigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte. Ich habe jedoch darauf hinzuweisen, dass durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann, sodass die Bearbeitung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird folgendes ausgeführt:

Vorab darf ich darauf hinweisen, dass die Anwaltskosten bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen ebenfalls von dem Schädiger zu zahlen sind. Sie können Sich also getrost an einen Kollegen vor Ort wenden, der die Bearbeitung übernimmt.

Hinsichtlich Ihrer Frage nach den Fahrtkosten habe darauf hinzuweisen, dass lediglich die Betriebskosten gezahlt werden werden. Näheres wird sich aus der ADAC-Tabelle ergeben. Hier kommt es auf das Fahrzeug an. Bitte geben Sie mir weitergehende Informationen, so dass ich Ihnen den Wert mitteilten kann.

Hinsichtlich des Schmerzensgeldes bedarf es ebenfalls weiterer Informationen über die Art der Verletzung und der damit verbundenen Einschränkungen.

Möglicherweise bestehen auch Ansprüche im Rahmen des sog. Haushaltsführungsschadens. Bitte teilen Sie mir mit, welche Einschränkungen bei der Haushaltsführung aufgetreten sind.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Sommer
Rechtsanwalt
www.Rechtsanwalt-Sommer-Gf.de
05371 819200

Gifhorn, den 10. Juli 2007.




Nachfrage vom Fragesteller 10.07.2007 | 10:53

Vielen Dank für Ihre Antwort. Das Fahrzeug ist ein Audi A4, 101 PS, älteres Baujahr.

Die Schürf- und Schnittwunden mussten über teilweise über einen längeren Zeitraum ärztlich versorgt werden und waren an Stellen (Handgelenke, Unterarme, Gesicht), die die tägliche Hausarbeit einschränkten, weil sie z.b. nicht nass werden durften. Für Menschen in diesem Alter ein erhebliches Problem. Die Knieverletzung meines Vaters ist noch nicht auskuriert, ob hier möglicherweise ein bleibender Schaden zurück bleibt, kann noch nicht definitiv gesagt werden. Er ist seither im Gehen behindert bzw. kann nur unter Schmerzen gehen.

ANTWORT VON

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