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Unfall geliehenes Auto 1,6 Promille

23.08.2019 23:15 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Unfall Alkohol Auto verliehen

A hat B während A's Urlaub das Auto geliehen. In dieser Zeit hat B einen Unfall unter Alkoholeinfluss gebaut. Das Auto ist vollkaskoversichert. Die Versicherung fordert nun von A Regress von 5000 Euro und verweigert die Vollkaskoleistung aufgrund von B's Trunkenheit. Im Schreiben der Versicherung wird es so dargestellt, als ob A gefahren wäre, was definitiv nicht stimmt. Durch A's Urlaub/ Abwesenheit ist eindeutig, dass A nichts von Bs Trunkenheit wusste. Nun zu der Frage: Kann A die Regresszahlung ablehnen d.h. die Versicherung muss B in Regress nehmen? (Ein Polizeibericht liegt der Versicherung vor und ein von B verfasster Unfallbericht) Wenn B zahlungsunfähig wäre, würde sich die Versicherung dann das Geld von A holen dürfen?

Einsatz editiert am 24.08.2019 11:33:16

25.08.2019 | 10:07

Antwort

von


(720)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für einen Unfall haftet der Entleiher, wenn das Auto ohne weitere Bedingungen verliehen wurde - hier (B). Für die Höherstufung müssten Sie dann B in Anspruch nehmen.ABER: verursacht der Fahrer unter Alkohol den Unfall, kann die Versicherung den Fahrer in Regress nehmen - ist dieser allerdings zahlungsunfähig, könnten Sie in Anspruch genommen werden, ggf. aber auch bereits direkt, so AG Coburg. Das hängt aber davon ab, was im Versicherungsvertrag über das Verleihen geregelt wurde sowie zwischen Ihnen und dem Fahrer!

Die Höhe des Regresses und die Bedingungen im Verleihensfall entnehmen Sie aber bitte Ihrem Versicherungsvertrag - da wird dies genau geregelt!

Schalten Sie kurzfristig einen Anwalt ein!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 27.08.2019 | 14:10

Im Vertrag ist das Geburtsdatum des Fahrers angeben, damit diese Person versichert ist, wenn sie fährt. Verstehe ich das richtig, dass die Versicherung falls B keinerlei Mittel hat, sowieso auf A zurückkommen darf und A nicht auf B verweisen kann, somit B für die 5000 Euro aufkommen muss, obwohl er nicht gefahren ist?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.08.2019 | 14:22

Leider wird dies so oder so gehandhabt - hängt auch von den zu Grunde liegenden Bedingungen ab - hier gibt es leider keine höchstrichterliche Rechtsprechung- daher kann ich weder ja noch nein sagen, sondern: hier muss man abwarten

ANTWORT VON

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