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Unfall der Beifahrer ist betrunken


05.12.2017 16:22 |
Preis: 25,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von



Folgender Sachverhalt bitte um Antwort.

Person A. (nüchtern) fährt Person B. In eine Entzugsklinik wegen Alkohol. Person B. ist Beifahrer mit um die zwei Promille.

Während der Fahrt ereignete sich eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Die Polizei wurde nicht hinzugezogen. Nach Abwicklung mit den Versicherern verständigte man sich auf eine Haftungsquote von je 50 Prozent da nicht ganz genau klar war wie sich der Unfall tatsächlich ereignet hat.

Auf dem Fragebogen des Versicherers waren Fragen zu beantworten u.a. stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Diese wurde wahrheitsgemäß mit nein beantwortet.

Person B. stand wie bereits erwähnt unter erheblichen Alkoholeinfluss war aber ruhig auf dem Beifahrersitz gesessen und machte keinen Blödsinn indem dieser die Stimmung im Auto aufheizte oder gar in den Fahrerbereich griff.

1.) Kann es zu Regressansprüchen in irgendeiner Form führen wenn den Versicherern dem o.g. Umstand bekannt wird und so die Sache nun doch anderst bewertet wird. Wie gesagt ein Einwirken des Betrunkenen, was den Anschein erwecken könnte dass dies evtl. zum Unfall geführt haben könnte fand nicht statt. Es war auch so dass solche Fragen, was war mit dem Beifahrer gewesen im Fragebogen zum Unfallhergang gar nicht gestellt wurden. Muss man mit Komplikationen in irgendeiner Form rechnen oder kann man die Sache abschließen und gut ist.

Würde mich freuen wenn die Frage auch mit einer kurzen Pararafenangabe oder Urteil beantwortet werden könnte.
Für Ihre Mühe vielen Dank.
05.12.2017 | 18:16

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Regulierung des Unfallschadens zu 50 Prozent bei unklarer Sachlage entspricht der Üblichkeit. Der Versicherer kann vom Versicherungsnehmer Regress nehmen, wenn diesem z.B. eine Obliegenheitsverletzung vor oder nach dem Vertragsschluß gem § 28 VVG vorgeworfen werden kann. Das Mitnehmen eines betrukenen Beifahrers stellt in keiner Hinsicht eine Obliegenheitsverletzung dar.

Obliegenheitsverletzungen liegen z.B. vor, wenn Sie Ihre Aufklärungspflichten bei einem Unfall verletzen oder unerlaubt die Unfallstelle verlassen. Eine solche Verletzung ist aber nach Ihrer Schilderung nicht gegeben. Insbesondere ist der betrunkene Beifahrer nicht ursächlich für das Unfallgeschehen.

Es besteht aus keinem Gesichtspunkt ein Regressanspruch. Es gibt keine einschlägigen Urteile, weil ein betrukener Beifahrer keinen Regress begründen kann.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 06.12.2017 | 09:35

Sehr geehrter Herr Hauser,

vielen Dank für Ihre rasche Rückmeldung. Sie bekommen die volle Punktzahl von mir.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und alles Gute.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.12.2017 | 10:02

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank. Wünsche ich Ihnen auch.

Beste Grüße
Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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