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Unfall beim Rechtsabbiegen


31.07.2007 23:26 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Achim Schroers



Guten Abend,


ich hatte heute Abend einen Unfall einbiegen auf den Hauptring.
Ich hatte Grünphase 2 aufeinander folgende Ampeln erst wird die 1 Grün wo ich stand 60 m weiter die 2te Grün 1 Sek ca später

Als ich mich rechts beim abbiegen auf den Fahrradweg konzentierte Schulterblick krachte es links und ich hatte einen 20 ccm Roller in der Seite hängen. Wir sind gleich rechts rangefahren und haben die Polizei gerufen mir hatte der Rollerfahrer gesagt das er die rote Ampel mitgenommen hat.
Diese Aussage tätigte er auch vor den 2 Polizeibeamten. Er musste anschliessend einen Alkoholtest machen und wurde belehrt das er einen Bußgeldbescheid kriegt wegen Rotlichtverstoß mit Sachbeschädigung. Ich habe den Unfall sofort meiner Versicherung gemeldet und der anderen Versicherung über die Zentralnummer!.

Kann der Gegner nun sagen die Ampel wäre nicht Rot gewesen?
Obwohl er es mir und den Beamten gesagt hat.

Ürgendwie scheint sich das so zu entwickeln.


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Sicher kann der Unfallgegner jetzt wahrheitswidrig bestreiten, dass die Ampel in seiner Fahrtrichtung Rotlicht gezeigt hat. Allerdings hat er nach Ihren Angaben den Rotlichtverstoss gegenüber den das Unfallgeschehen aufnehmenden Polizeibeamten ja bereits eingeräumt, so dass dies aus der polizeilichen Unfallakte, die unbedingt angefordert werden sollte, auch hervorgehen wird. Sofern dies wider Erwarten nicht der Fall ist, können die Polizeibeamten hierfür auch als Zeugen benannt werden. Beweisschwierigkeiten sollten Ihnen daher nicht entstehen.

Nach Ihrer Schilderung des Unfallhergangs ist dieser allein durch den Unfallgegner verschuldet worden, so dass Ihnen der Unfallschaden in vollem Umfang zu ersetzen ist. Anhaltspunkte für eine Mithaftung sehe ich nach Ihrer Darstellung keine.

Lassen Sie sich vom gegnerischen Haftpflichtversicher bei der Schadensregulierung aber nicht "über den Tisch ziehen". Vor einigen Jahren ist das sog. "Schadensmanagement der Versicherer" eingeführt worden. Dabei geht es den Versicherungen darum, so schnell und so früh wie möglich an den Geschädigten heranzukommen. Damit soll vermieden werden, dass der Geschädigte Kontakt zu einem freien Sachverständigen, freien Mietwagenunternehmer oder zu freien Fachwerkstätten und - vor allem - Kontakt zu einem Anwalt aufnimmt. Zutreffender sollte man dieses Vorgehen der Versicherungen aber wohl als "Schadenssteuerung durch Versicherer" bezeichnen. Denn es hat zum Ziel, an den Geschädigten zwar rasch, aber leider nicht vollständig und seinen tatsächlichen Ansprüchen entsprechend zu zahlen. Wie mancher Versicherer sogar einräumt, soll der Geschädigte nur das erhalten, was er geltend macht, und nicht das, was ihm nach Gesetz und Rechtsprechung zusteht. Und welcher Geschädigte weiss denn schon, was er im Einzelnen beanspruchen kann.

Ich empfehle Ihnen daher, mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen einen Kollegen vor Ort zu beauftragen. Sofern Sie es wünschen, übernehme auch ich gerne Ihre Vertretung.

Mit freundlichen Grüßen
Achim Schroers
Rechtsanwalt

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