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Unfall bei Alkoholfahrt ohne Führerschein mit fremden Fahrzeg ohne Erlaubnis

| 25.03.2011 14:57 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Fahrzeughalter(1) und Freund(2) fahren in den Urlaub zum Angeln.
(1) Reist mit seinem Freund in seinem eigenen Fahrzeug an.
(2) 18 Jahre besitzt keine Fahrerlaubnis, er ist Mitreisender.


Es wird bis spät in die nacht gefischt.
gegen 03:00 Uhr fragt 2 ob er in 1 Auto etwas Musik hören darf, er wolle einen moment allein sein.
1 erlaubt es ihm, da er weis wie sehr 2 Musik liebt. 2 Solle nur bitte nicht zu laut sein.

Zu diesem zeitpunkt haben 1 und 2 bereits ein paar Bier getrunken.

Nach ca 20 Minuten kommt 2 zu 1 und bittet ihn mit zu seinem Fahrzeug zu kommen. Dort stellt 1 fest das es beschädigt ist.

2 erzählt ihm, das er da sein Rechter arm gebrochen ist, mit der linken hand versucht habe die zündung auf Radio zu stellen, und dabei zu weit gedreht habe. Da 1 immer im Gang parkt und 2 dies nicht bemerkte, fuhr der Wagen mit einem Ruck gegen ein Hindernis.


Am nächsten Tag bei Sonnenlicht, stelle 1 aber fest, dass an einem ganz anderen Ort Wagenteile zu finden sind. 1 stellt 2 zur Rede. 2 gibt zu gelogen zu haben. 2 Ist am vorabend wissentlich, daas er es nicht darf, mit dem Fahrzeug gefahren und hat eine Kurve unterschätzt.

2 verspricht 1 auf jeden Fall die kosten in vollem umfange zu übernehmen.

Als sie wieder zuhause sind, bringt 1 das Fahrzeug in eine Fachwerkstat, es wird ein Schaden in höhe von ca 2000€ bescheinigt.

2 weigert sich nun den Schaden zu begleichen, sogar nachdem 1 das angebot gemacht hat, den Schaden über Zubehörlieferanten und eine alternative Werstatt für unter 1500€ raparieren zu lassen.

Nun meine Frage :
Wie ist die Rechtslage für 1.
Wer muss zahlen, und in welchem umfang.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Hinsichtlich der Zahlungspflicht sehe ich Ihren Freund hier in vollem Umfang haften. Da Ihr Freund keine Fahrerlaubnis besitzt, darf er zu keiner Zeit ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum bewegen. Dies ist und war beiden Parteien bekannt. Für ein Mitverschulden Ihrerseits am Unfall nach § 254 BGB sehe ich keinen Anlass.

Sie sollten hier deshalb sofort einen Rechtsanwalt mit dem außergerichtlichen Schriftwechsel gegenüber der gegnerischen Partei beauftragen und die volle Bezahlung des Schadens fordern. Erfahrungsgemäß erhöht die Einschaltung eines Rechtsanwaltes Ihre Chancen auf eine schnelle und vollständige Zahlung doch beträchtlich.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.03.2011 | 15:24

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