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Unfall, Schuldfrage

04.12.2013 12:46 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

ich hatte einen Autounfall. Mein Wagen ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Unfallgegner kam Rückwärts aus einer Grundstücksauffahrt auf die Hauptstraße und hatte mich wohl nicht gesehen, ich konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf.
Die Polizei hat den Unfall aufgenommen. Ich wurde nur als Zeuge gehört.

Jetzt behauptet er, er stand bereits auf der Straße als ich auffuhr und hält sich für 100% unschuldig.

Seine Versicherung sagt sie zahlt nicht, solange die Schuldfrage nicht geklärt sei und sagt das kann schon mal ein halbes Jahr dauern.

Meine Frage: Ist das Verhalten der Versicherung rechtens und ich muss warten bis ein Gericht entscheidet wer schuld hat oder macht es Sinn rechtlich dagegen vorzugehen?



04.12.2013 | 14:04

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn sich die Versicherung bereits geäußert hat, den Schaden nicht begleichen zu wollen, kommen Sie wohl um ein gerichtliches Verfahren nicht drum herum.

Es empfiehlt sich hierbei jetzt zunächst Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft/Polzei anzufordern, falls der Unfall polizeilich aufgenommen worden ist.

Andernfalls müssten sodann noch Zeugen gesucht werden, die den Unfall gesehen haben.

Im Falle des Bestehens einer Rechtsschutzversicherung empfehle ich den gesamten Schaden einzuklagen. Falls diese nicht bestehen sollte, in Abhängigkeit von vorhandenen Zeugen zumindest 50%.

Auch sollten Sie die Beschädigungen am Fahrzeug sichern, bestenfalls mit der Einholung eines Gutachtens, andernfalls zumindest mit Bildern und mit Hilfe eines Kostenvoranschlages.

Wenn Sie zur Rechtsdurchsetzung Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen meine Kanzlei gerne zur Seite.


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