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Unfall Schaden nicht gemeldet, Versicherung kündigt rückwirkend die KFZ-Haftpflicht

| 07.05.2015 20:18 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


00:04
Sehr geehrte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte,

folgender Vorgang:

Im Februar 2015 wurde durch den Autofahrer A beim Abbiegevorgang die Gartenmauer von B angefahren.

Der A beging Unfallflucht. Eine Nachbarin bemerkte den Knall und machte B auf den Unfall aufmerksam.

Der Geschädigte B wartete 2 Stunden ab und rief am 21.2.15 die zuständige Polizeidienststelle (am Unfalltag) bezüglich einer Anzeige an.

Die Polizei nahm am 22.02. den Unfall und die Anzeige auf und ermittelte dann den A als Verursacher, der bei der Polizei auch zugab, dass er den Unfall verursacht hatte.

Für die Reparatur der Mauer sind lt. Kostenvoranschlag 1700 Euro angegeben. Der Kostenvoranschlag wurde an die Polizei weitergeleitet.

Der A erhielt im März ein Schreiben von B, mit der Bitte, den Schaden an seine Versicherung weiterzuleiten oder sich wegen der Regulierung persönlich bis zum 30.03.15 zu melden.

Da in dieser Angelegenheit weiter nichts geschah, rief B am 04.05.15 den Unfallverursacher an. Dieser stritt plötzlich ab, den Unfall verursacht zu haben, und es wäre sowieso nichts zu holen, da Offenbarungseid abgegeben wurde.

Der Geschädigte B rief dann beim Zentralruf der Autoversicherer an, dort wurden ihm die Versicherung genannt und auch der Hinweis gegeben, dass beim KBA am 13.04.15 die Kündigung der Versicherung einging. Die zuständige Zulassungsstelle teilte ebenso mit, dass die Versicherung rückwirkend zum 01.01.15 gekündigt habe.

Die Versicherung des A teilte dem Geschädigten B am Telefon mit, dass die Kündigung rückwirkend zum 01.01.15 ausgesprochen wurde und somit auch keine Regulierung des Schadens erfolge.

Nun die Frage:

Ist die Versicherung regulierungspflichtig?

Muss die Versicherung des Unfallverursachers auch die Anwaltskosten des Geschädigten übernehmen oder besteht ein Risiko, dass der Geschädigte auf Grund einer nicht vorhandenen Rechtschutzversicherung die Kosten selbst tragen muss?

Gibt es Alternativen, den Schaden ersetzt zu bekommen?

Vielen Dank!
07.05.2015 | 21:36

Antwort

von


(2159)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrte Frau Popp,

eine rückwirkende Kündigung ist im Versicherungsrecht und aufgrund der Pflichtversicherung nicht vorgesehen, da es sonst zu erheblichen Lücken im Schadensfall auftreten könnten.

Dies sollte der Versicherung mitgeteilt werden und im Falle der weiteren Weigerung darauf bestanden werden, dass Sie Ihnen die entsprechenden AGB oder Urteile aufzeigt. Hier dürfte es nämlich keine geben.

Im Übrigen wären Sie dann auch mit der Beweisführung belastet, dass die Versicherung eventuell zu Unrecht gekündigt worden ist. Aufgrund mangelnder Daten sollten Sie die Versicherung zudem auffordern, den gesamten Sachverhalt im Rahmen des Versicherungsvertrages offen zu legen.

Gerne kann ich Ihren Fall übernehmen, wobei ich die Kosten ausschließlich von der Versicherung abrechnen werde, sodass Sie keine Kostenlast trifft.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 07.05.2015 | 23:25

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre umgehende Antwort.

Wieso muss der Geschädigte dann beweisen, dass die Versicherung zu Unrecht gekündigt wurde?

Mir ging es darum, dass der Geschädigte den entstandenen Schaden an der Mauer von der Versicherung des Unfallverursachers ersetzt bekommt und ob dem Geschädigten bei der Einschaltung eines Rechtsanwaltes Kosten entstehen könnten.

Und die Versicherung kann dem Geschädigten den Sachverhalt im Rahmen des Versicherungsvertrages offenlegen?

Wir werden das intern besprechen und dann entsprechend reagieren.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.05.2015 | 00:04

Sehr geehrter Fragesteller,

der Geschädigte müsste dann beweisen, dass die der Versicherungsschutz tatsächlich doch bestand. Und eine solche Beweisführung ist Ihnen als Geschädigten unzumutbar.

Kosten entstehen normalerweise durch die Einschaltung eines Rechtsanwaltes zunächst, allerdings können diese auf die gegnerische Versicherung abgewälzt werden, da es eine rückwirkende Kündigung im Rahmen einer Pflichtversicherung nicht gibt, bzw. dann aber keine Wirksamkeit gegenüber Dritten entfaltet, weil sonst eine vom Gesetzgeber nicht gewollte Versicherungsschutzlücke entstehen würde.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.05.2015 | 22:49

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"Dank dem Anwalt hat die Versicherung eingelenkt! Vielen Dank für die Hilfe. Auch wurde weitere Hilfe und die Übernahme des Falles angeboten.

Jederzeit gerne wieder! Vielen Dank!"
Stellungnahme vom Anwalt:
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.05.2015
5/5,0

Dank dem Anwalt hat die Versicherung eingelenkt! Vielen Dank für die Hilfe. Auch wurde weitere Hilfe und die Übernahme des Falles angeboten.

Jederzeit gerne wieder! Vielen Dank!


ANTWORT VON

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