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Unfall Krankentagegeld, Unfallrente ( VBG ) - Krankentagegeld/ BU Rente

| 28.01.2019 12:25 |
Preis: 60,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger


Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin mit einem 1 Mann Unternehmen selbständig und in folge einer Verletzung während der Arbeit, aktuell Krank Geschrieben. Nach einer Karenzzeit bekomme ich von meiner PKV Krankentagegeld.
Zufällig ist mir das Informationsschreiben der VBG, bezüglich Ihrer Zuständigkeit als Unfallversicherungsträger für mein Unternehmen, falls ich Angestellte hätte, oder freiwillig für meine Person, in die Hände gefallen. Dabei bin ich auf die Kosten und Leistungen aufmerksam geworden.
Nun stellt sich mir die Frage ob ich von beiden Versicherungen das Krankentagegeld, legal ohne Regress befürchten zu müssen, einfordern kann. Beide volle Monatsleistungen zusammen würde dabei meine durchschnittliche mtl. Bruttoeinnahme nicht überschreiten.

Zudem bietet die Betriebliche Unfallversicherung der VBG auch eine Teil und Vollrente Infolge eines Arbeitsunfalles. Könnte ich diese, legal, neben meiner Privaten BU im Versicherungsfall einfordern?
Auch hier dürfte die Gesamtrente beider Verträge, trotz jhl. Dynamic meiner BU, wohl fast bis zum ende selbiger, bei nicht Eintreten des Versicherungsfalles, mein durchschnittliches mtl. Bruttoeinkommen nicht übersteigen.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Mühe und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gemäß § 4 Abs. 2 der Musterbedingungen für die private Krankentagegeldversicherung (MB/KT) darf das Krankentagegeld zusammen mit sonstigen Krankentage- und Krankengeldern das auf den Kalendertag umgerechnete, aus der beruflichen Tätigkeit herrührende Nettoeinkommen nicht übersteigen. Maßgebend für die Berechnung des Nettoeinkommens ist der Durchschnittsverdienst der letzten 12 Monate
vor Antragstellung bzw. vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, sofern der Tarif keinen
anderen Zeitraum vorsieht

Für den Fall, dass Sie während der Zeit Ihrer Arbeitsunfähigkeit von der gesetzlichen Unfallversicherung (VBG) Verletztengeld erhalten und das Krankentagegeld zusammen mit dem Verletztengeld Ihr Nettoeinkommen nicht übersteigt, werden Sie von der privaten Krankenversicherung keinen Regress zu befürchten haben. Zudem wird das Verletztengeld bei der VBG - soweit ersichtlich – nur durch den Anspruch auf Krankengeld bei einer (gesetzlichen) Krankenkasse begrenzt.

Weiterhin ist neben dem Bezug einer BU-Rente grundsätzlich der Bezug einer Rente aus einer gesetzlichen Unfallversicherung möglich, wobei ggf. eine Anrechnung der Leistungen im Raum stehen wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mit für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 06.02.2019 | 20:28

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