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Unfall , was steht mir zu ?

05.01.2018 20:16 |
Preis: 25,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


12:58
Sehr geehrter Anwalt ,
am 25.9.2017 wurde ich von einem anderen Motorradfahrer in einer Kurve angedrängt und ich fiel hin .
Ich konnte noch fahren und habe den Roller dann zum 26.9.2017 in die Fachwerkstatt gebracht. Nach einer Woche kam ein Gutachter der den Schaden auf 5200 Euro beziffert hat , eine Wertminderungspauschale von 400 Euro und ein Nutzungsausfall von 35 pro Tag . Es verging dann nochmal 2 Wochen weil die Versicherung das Gutachten geprüft hat . Mit der Freigabe bestellt mein Händler dann die Ersatzteil , die leider teilweise nochmals bestellt werden mussten weil sie Fehler hatten . Der Händler hatte kurz vor Weihnachten alle Ersatzteile zusammen und jetzt leider eine kleine Winterpause bios zum 15.1.2018 und wird den Roller dann reparieren .

Zustehen würden mir dann die Wertminderungspauschale , Telefon und Auslagen und die 35 Euro / Tag .
Allerdings ist die Versicherung nicht bereit für den ganzen Zeitraum den Nutzungsausfall zu zahlen .

Die Versicherung meinte 10 - 15 Tage würde sie den Nutzungsausfall zahlen und so stellt sich meine Frage wie lange sie das zahlen müssen oder es eine Maximalzeit gibt . Da der Roller mittlerweile über 3 Monate in der Werkstatt steht stellt sich die Frage ob man nicht den Versicherungsbetrag und Steuern geviertelt geltend machen kann ?

mfg Ingo Krause
05.01.2018 | 20:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

In der Nutzungs Pauschale ist regelmäßig auch die Abgeltung für Versicherung und Steuern enthalten. Diese kann allerdings nur auf den Zeitraum gefordert werden, in dem typischerweise der Roller zur Reparatur bedurft hätte.
Stand Zeiten wegen fehlender Ersatzteile sind hierbei zu berücksichtigen. Nicht allerdings, wenn der Werkstattmeister persönlich verhindert sein sollte, seine Arbeiten aufzunehmen. Der Nutzungs Ausfall kann daher ab dem Unfallzeitpunkt bis zur Fertigstellung des Rollers gefordert werden, abzüglich der Winterpause der Werkstatt.

Ich gehe davon aus, dass Die Reparaturkosten bezahlt werden. Sollte die Versicherung allerdings nach dem Wiederbeschaffungsaufwand abrechnen, dann haben sie nach sechs Monaten der Nutzung auch Anspruch auf die netto Reparaturkosten, wenn der Wiederbeschaffungswert höher als die Reparaturkosten brutto sein sollten. Das geht aber nur dann, wenn die Versicherung nicht die Reparaturkosten zahlen sollte.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 06.01.2018 | 08:38

Vielen Dank für die Antwort . Nein der Roller wird selbstverständlich beim Händler repariert. Die Versicherung ist der Meinung das sie kein Nutzungsausfall zahlen muss ( in Fall Fall nur aus Kulanz max 15 Tage ) weil der Roller sozusagen ein Spassmobil sei und ich noch ein Auto habe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.01.2018 | 12:58

Sehr geehrter Fragesteller,

der Nutzungsausfall kann nur dann gewährt werden, wenn keine andere Möglichkeit bestand. Dies wäre im Falle eines weiteren Fahrzeuges nur dann der Fall, wenn das Fahrzeug auch von anderen Personen genutzt wird. Aus der Erfahrung von Hunderten abgewickelten Verkehrsunfällen kann ich aber berichten, dass ein Nutzungsausfall von 15 Tagen im Falle einer Reparatur sehr gut bemessen sind und solche Längen sonst nur mit Hilfe des Gerichts durchsetzbar wären.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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