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Unfall


07.11.2006 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

Ich 29 Jahre habe mit 1,4 Promille einen Unfall (Vorfahrt missachtet) gebaut und mich kurzfristig - ca. 5-10min - vom Unfallort entfernt.
Den tatsächliche Promillewert, genommen vom Arzt erfahre Ich aber noch!
Mir wird nun Trunkenheit am Steuer und Fahrerflucht vorgeworfen!
Wobei die Polizistin sagte, das Ich sehr kooperativ wahr und das es mir positiv ausgelegt wird, das Ich sofort
zurück gekommen bin!

Mein Führerschein wurde mir natürlich sofort entzogen!

Mein Fragen wären nun:

1. Muss Ich vielleicht sogar mit Freiheitsentzug rechnen?
2. Wie lange ist der Führerschein weg?
3. Wie hoch kann die Geldstrafe ausfallen?
4. Sollte Ich bevor Ich das Schreiben von der Polizei oder Statsanwaltschaft bekomme einen Anwalt einschalten?
5.Kann es eigentlich dazu kommen, dass Ich vor Gericht muss oder wird die Strafe automatisch von der Statsanwaltschaft festgelegt?
6.Wie ist denn bei so etwas der weitere Verlauf?
Danke für die Mühe
MFG
07.11.2006 | 16:05

Antwort

von


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Web: www.hellmannundpaetsch.de
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

1. Nein, eine Freiheitsstrafe ist nicht zu erwarten.

2. Die Sperrfrist kann ich so pauschal nicht ermessen. Ohne genaue Akteneinsicht, die nur ein RA nehmen kann, lässt sich (gerade mangels Kenntnis der genauen Alkoholisierung) nichts Abschließendes sagen. Aber aufgrund der beschriebenen Taten, soweit es dabei bleibt, dürfte eine Sperrfrist von über 10 Monaten realistisch sein.

3. Die Geldstrafe kann ich ohne Kenntnis Ihres zur Verfügung stehenden Einkommens und ohne Kenntnis des abschließenden Vorwurfes nicht schätzen. Aber auf jeden Fall werden sie mit einem deutlich 4-stelligen Betrag rechnen müssen.

4. Sie sollten gerade angesichts des Spielraums bei der Auslegung Ihres Handelns unbedingt einen Anwalt zur Verteidigung beauftragen. Dies sollte unbedingt im Vorfeld der Aktivitäten der Behörden geschehen, da die meisten Fehler in diesem Stadium, vor der Einschaltung eines Anwaltes und bei Ermittlungshandlungen der Behörden, geschehen.

Der Anwalt sollte sich im Verkehrsrecht wie im Strafrecht auskennen. Gerade Anwälte, die wie ich häufiger im Bereich der Trunkenheitsdelikte bzw. Straßenverkehrsgefährdungsdelikte sowie im Strafrecht tätig sind, können Ihnen vernünftige Strategien aufzeigen und nebenher dafür Sorge tragen, dass Sie sich richtig verhalten. Die Entfernung ist dabei übrigens zweitrangig, weil die meisten Verfahrensschritte ohnehin schriftlich laufen. Bitte lassen Sie sich ohne Anwalt nicht zur Sache ein!

5. Der weitere Verlauf mündet ohne Verteidigung entweder in einem Strafbefehl oder in einer Hauptverhandlung. Vorher droht eine schon mal vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis, § 69 StGB.


Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail! Ich rufe dann gerne auch zurück!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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