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Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - In welchem Bereich wird sich mein Strafmaß befinden ?

08.09.2008 15:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einiger Zeit verursachte ich einen Unfall. Als ich im Auto saß, bemerkte ich diesen Unfall nicht. Ich konnte keine Unfallgeräusche wahrnehmen, noch ob der andere am Unfall beteiligte Fahrer anhielt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt einen Beifahrer. Dieser sagte mir im Auto, es sei nichts passiert. Deshalb fuhr ich weiter.

Nach dem Aussteigen bemerkte ich eine Schramme am Auto. Ich meldete mich


a) so schnell wie möglich telefonisch bei der Polizei (eigenes Mobilteil mit Nummernauflistung), innerhalb einer Stunde

b) nach Feierabend persönlich mit dem Beifahrer auf dem Polizeirevier, innerhalb von 6 Stunden.


Wie gesagt, ich hatte keine Kollision gemerkt und mich nach Bemerken sofort gemeldet. Ich verfasste ein Unfallprotokoll aus meiner Sicht. In diesem stand, dass beide (Fahrer und Beifahrer) den Unfall nicht bemerkt hätten. Ich gab es meinem Beifahrer zu lesen und fragte, ob der Beifahrer dem Unfallprotokoll zustimme. Es wurde keinerlei Druck ausgeübt. Nachdem er zustimmte, fuhren wir gemeinsam auf das Polizeirevier. Der andere Unfallbeteiligte meldete sich nach mir. Kein Personenschaden, aber ein nicht unerheblicher Sachschaden ( > 50 €).


Auf dem Polizeirevier bestätigte der Beifahrer meine Sichtweise. Jetzt wurde der Beifahrer zu einer Zeugenaussage gebeten. Der Beifahrer gibt jetzt an, er habe damals gemerkt, dass der Unfallgegner zur Seite gefahren sei. Er könne sich mittlerweile daran erinnern. Ich habe das damals nicht gemerkt, der Beifahrer hat mir dies damals auch nicht mitgeteilt.


Bisher ging ich davon aus, dass - weil ich den Unfall nicht bemerkt hatte und glaubte, einen Zeugen dafür zu haben - nur für die zivilrechtliche Seite aufkommen müsse. Jetzt werde ich wahrscheinlich auch strafrechtlich belangt werden

Fragen

* In welchem Bereich wird sich mein Strafmaß befinden ?


* Wie wird sich das "Umkippen" des Zeugen auf das Strafmaß auswirken ?


* Was kann ich selbst noch tun, um die Konsequenzen möglichst gering zu halten?

MfG

08.09.2008 | 16:08

Antwort

von


(562)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

unterlaubtes Entfernen vom Unfallort wird, gem. § 142 StGB , mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ob bei Ihnen jedoch ein Entfernen vom Unfallort vorliegt erscheint nach Ihrer Schilderung fraglich. Dazu wäre es notwendig, dass Sie vorsätzlich nach einem Unfall sich vom Unfallort entfernt haben. Da Sie aber keine Kenntnis von dem Unfall hatten, können Sie sich auch nicht vorsätzlich entfernt haben.
Ob der Nachweis des Gegenteils geführt werden kann, hängt von der konkreten Aussage des Zeugen ab und kann von hier nicht eingeschätzt werden.

Eine veränderte Aussage eines Zeugen wirkt sich idR nicht auf das Strafmaß aus, insbesondere deshalb, weil der Zeuge sich 'mittlerweile' wieder erinnert und nicht behauptet Sie hätten ihn zu einer falschen Aussage verleitet.

Um die Konsequenzen möglichst gering zu halten sollten Sie, wie immer bei einem Ermittlungsverfahren, einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl beauftragen, der Akteneinsicht nehmen kann und dann die notwendigen Schritte einleiten wird. Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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