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Unerlaubter Überbau


04.02.2018 23:01 |
Preis: 41,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrten Damen und Herren,

ich habe eine Doppelhaushälfte erworben BJ 1880. Da es zu dem Objekt keinerlei Unterlagen gibt habe ich eine Bauzeichnerin beauftragt den Bestand aufzunehmen. Dabei hat sich rausgestellt das der Nachbar im DG seine Schlafzimmerwand um 80cm in meinen Wohnraum im DG überbaut hat. Sprich wir haben die gemeinsame Giebelwand und dort mittendrin anfangend eine Nische die 80cm in meinen Wohnraum gemauert worden ist. Lt meiner Bauzeichnerin habe ich dadurch ein Problem mit der Statik und ein Problem mit dem Brandschutz. Sodass ich für die geplanten Baumaaßnahmen keine Baugenehmigung erhalte.

Den Nachbarn habe ich angeboten die Wand auf meine Kosten zurück zu versetzen jedoch möchte Er das nicht.

Was mache ich jetzt am besten? Bauamt einschalten ? Einen Anwalt aufsuchen? Oder kann ich die Wand wieder zurückbauen ohne Zustimmung des Nachbarn?? Schriftlich habe ich den Nachbarn darauf hingewiesen und Ihm mittgeteilt das ich die Wand binnen zwei Wochen zurückbauen werde.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,


die Wand so einfach zurückbauen dürfen Sie nicht, sondern müssten dazu vorab eine eintsprechende Anordnung erwirken.


Zunächst sollte aber mit dem Verkäufer geklärt werden, wie es zu diesem Überbau gekommen ist, da ein Überbau möglicherweise -nachbarrechtlich- nach § 912 BGB zu dulden ist, SIe dann "nur" eine Entschädigung in Form einer Geldrente verlangen könnten.

Dazu muss aber eben vorab geklärt werden, wie es zu diesem Überbau gekommen ist.



Möglicherweise wird aber in der Tat - neben den nachbarrechtlichen Ansprüchen - das Bauamt hier eingreifen und eine Rückbauverfügung anordnen, wenn Statik/Brandschutz nicht gewährleistet wird, so dass auch der Gang zum Bauamt mit entsprechenden Unterlagen zu empfehlen ist.



Nach Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist sollten Sie mit allen Unterlagen einen Rechtsanwalt aufsuchen, um dann die weiteren Schritte abstimmen zu lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


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