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Unerlaubter Giebelausbau sowie Wasserboilereinbau Gemeinschaftseigentum

| 03.08.2008 10:45 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Guten Tag,

ich habe eine kleine 1 Zimmerwohnung in einem 9 Familienhaus. 3 Stock.Baujahr 1960

Meine Wohnung liegt unter der Hausmeisterwohnung.Alle Wohnungen sind 1 bis 2 Zimmerwohnungen mit 42 qm.Ausser der Hausmeisterwohnung. Der hat ca. 65 qm.

Alle Eigentümer wohnen weiter weg.

Als meine Mieterin auszog bin ich erstmals wieder nach Jahren dort hin und habe festgestellt, das der Hausmeister still und heimlich den Giebel, der der Allgemeinheit laut Teilungserklärung gehört teilweise ausgebaut hat.Das muss erst vor kurzem passiert sein.

Hier wurde sicherlich noch mehr geplant was ich aber unterbunden habe.

Der Hausmeister und ebenfalls Eigentümer einer Wohnnung hat die Dachgeschosswohnung.

Hier wurde folgende bauliche Veränderung am Gemeinschaftseigentum/Giebel verändert ohne Wissen der anderen Eigentümer.

Die Ziehtreppe wurde ausgebaut/die Decke aufgerissen neue Treppe eingebaut.

Wände im Giebel gezogen inkl. abschliesbarer Tür.Boden verlegt und da er seinen Warmwasserboiler nicht mehr in seiner Wohnung haben wollte wurde hier eine Wasserleitung inkl. einer Starkstromleitung sowie grosser Wasserboiler in dem Giebel/der der Allgemeinheit gehört einfach eingebaut.

Nach Begutachtung des Verwalters wurde der Wasserboiler erst mal nicht erwähnt.

Dies hat ein anderer Eigentümer erfahren und wurde dann auf meine Rückfrage beim Verwalter bestätigt.

Was kann man dagegen tun, das der Wasserboiler entfernt wird da ich hier eine grosse Gefahr sehe.

Da ich in einem Mehrfamilienhaus wohne und dort schon mal ein nagelneuer Warmwasserboiler über Nacht platzte und das Rückschlussventil defekt war stand bei der älteren Dame die Wohnung unter Wasser.Glücklicherweise musste sie um 3 Uhr nachts irgendwo hin und bemerkte den Schaden.

Meine Sorge ist nun auch, das wenn der Boiler defekt wird das Wasser sich seinen Weg nach unten sucht.Allso die Treppen runter und in die einzelnen Wohnungen kommt.

Desweiteren Wasserschaden im Mauerwerk Wände, Wohnungen sowie Nebengebäude.

Es handelt sich hier um ein Mittelhaus.

Ob das Wasser unter Strom steht da Starkstromleitung weiss ich nicht.

Was kann ich tun.Gerne würde ich mehr bezahlen kann es aber leider nicht.





Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Da es sich um einen Verstoß gegen die Gebrauchsregelung bezüglich des Gemeinschaftseigentums handelt, können Sie Ansprüche auf Beseitigung bzw. Unterlassung (§ 1004 BGB, §§ 15 Abs. 3, 14 Nr. 1 WEG)geltend machen. Daneben können Maßnahmen ergriffen werden, welche den jetzigen Gebrauch durch den Hausmeister unterbinden.

Hinsichtlich des Gemeinschaftseigentums können diese Ansprüche von jedem Wohnungseigentümer ohne Ermächtigung durch die Gemeinschaft geltend gemacht werden. Ein Gebrauchsunterlassungsverfahren ist jedoch erst nach einem entsprechenden Mehrheitsbeschluss möglich.

---

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 03.08.2008 | 11:16

Sehr geehrter Herr Elster,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich weiss, das 20 Euro nicht viel sind aber mich mich schon.Deshalb erst mal vielen Dank.

Sollte ein Wasserschaden auftreten, würde dann irgeneine Versicherung bezahlen.Ich persönlich glaube es nicht.

Vielen Dank für die Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.08.2008 | 09:31

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage, wenn auch etwas verspätet, wie folgt:

Ob in dem von Ihnen beschriebenen Fall eine entsprechende Versicherung greifen würde, lässt sich pauschal nicht beantworten. Hierbei kommt es entscheidend auf die jeweiligen Versicherungsbedingungen an.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass auch ein Risiko, wie das von Ihnen beschriebene, versicherungsfähig ist. Es kann jedoch unter Umständen ein Ausschluss für bestimmte risikoerhöhende Faktoren in den Versicherungsbedingunen enthalten sein.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass vorliegend keine eindeutige Aussage getroffen werden kann. Ich empfehle Ihnen daher, die für das Objekt bestehenden Versicherungen durch einen Fachmann prüfen zu lassen, um Gewissheit zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

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