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Unerlaubte Untervermietung Airbnb


| 22.04.2018 12:36 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Folgende Situation wird angenommen:
Ein Student mietet eine zwei Zimmer Wohnung und vermietet ein Zimmer der Wohnung über Airbnb, ohne dass der Vermieter dies weiß oder genehmigt hat. Die Vermietungsdauer ist jeweils wenige Tage, das Zimmer ist fast durchgehend vermietet. Es wird nicht gegen das Zweckentfremdungsverbot oder sonstige lokalen Gesetze und Vorschriften verstoßen.
Was ist im schlimmsten Fall zu befürchten, sollte der Vermieter dies herausfinden? Ist insbesondere eine Geldstrafe oder das (rechtmäßige) Einbehalten von Teilen der Kaution zu befürchten? Dabei gehen wir davon aus, dass kein Schaden oder eine außergewöhnliche Abnutzung der Wohnung stattgefunden hat.
Kann es einen Unterschied machen, ob Untervermietungen im Vertrag generell erlaubt sind?
Die genaue aktuelle Rechtsprechung, ob eine fristlose Kündigung gerechtfertigt ist oder nicht interessiert mich dabei nicht, ich bräuchte nur eine Auskunft darüber, ob eine Kündigung des Mietverhältnisses der „worst case" ist bzw. welche weitere Strafen anfallen könnten. (Die Einnahmen werden korrekt versteuert.)

Viele Grüße
22.04.2018 | 14:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

"Was ist im schlimmsten Fall zu befürchten, sollte der Vermieter dies herausfinden? Ist insbesondere eine Geldstrafe oder das (rechtmäßige) Einbehalten von Teilen der Kaution zu befürchten? [...] Kann es einen Unterschied machen, ob Untervermietungen im Vertrag generell erlaubt sind?"

Ihre Frage betrifft das Mietrecht. Nach Ihren Angaben ist verwaltungsrechtlich und steuerrechtlich nichts zu befürchten.

Bei einer unerlaubten Untervermietung (§ 540 Abs. 1 S. 1 BGB) droht nach Abmahnung die fristlose Kündigung.

Darüber hinaus ist aber nicht auszuchließen, dass der Vermieter

- Zahlungsansprüche (Nebenkostennachzahlung) geltend machen darf, z.B. weil sich die Nebenkosten nach der Anzahl der in der Wohnung befindlichen Personen richten. Prüfen Sie den Mietvertrag.
- einen Untermietzuschlag (§ 553 Abs. 2 BGB) verlangt (z.B. 10 % der Netto-Miete / 20 % Untermietzinses) und
- anwaltliche Hilfe (wegen Ihres Vertragsverstoßes) in Anspruch nimmt und die dadurch entstehenden Kosten bei Ihnen geltend macht.

> Eine Geld"strafe" wird es nicht geben.
> Hat der Vermieter aber Ansprüche (s.o.), so darf er diese mit der Kaution verrechnen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt








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Peter Eichhorn
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