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Unentgeltlicher Verzicht Nießbrauchrecht Höhe der Schenkungssteuer


23.11.2015 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch



Sehr geehrte Damen und Herren,

vor 14 Jahren - 2001- habe ich als leibliche Tochter von meiner Mutter eine Immobilie im Zuge der vorweggenommenen Erfolge bekommen. Ich bin die Tochter und somit derzeitige Eigentümerin ohne dass ich einen Nutzen aus dieser Immobilie ziehe.

Für meine Mutter ist ein lebenslanges Nießbrauchrecht eingetragen, das mit dem Tode endet.

Meine Mutter würde jetzt auf ihr Nießbrauchrecht verzichten, damit ich die Immobilie verkaufen kann. Der Jahreswert des Nießbrauchrechts wurde seinerzeit notariell mit 15.000 EUR beurkundet und der Verkehrswert der Immobilie mit 200.000 EUR.

Bei einem unentgeltlichen Verzicht auf einen sog. Nießbrauchsvorbehalt wird meiner Meinung nach Schenkungssteuer fällig.

Mit wie viel Schenkungssteuer muss ich rechnen, die ich dann ja zahlen muss und hat das weitere Auswirkungen auf meinen Freibetrag, wenn meine Mutter verstirbt. Wie berechnet sich diese Schenkungssteuer? Habe ich noch Anspruch auf den vollen Freibetrag, der leiblichen Kindern zusteht, wenn ich die besagte Immobilie dann verkaufe und den Kaufpreis für mich verzeichne? Sozusagen wird mir vom Erbfreibetrag noch etwas weggenommen, wenn meine Mutter verstirbt?

Danke für Ihre Antworten im Voraus.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die bei Ihnen anfallende Schenkungssteuer kann im Rahmen dieses Portals leider nicht ermittelt werden. Dazu wäre eine tatsächliche Bewertung des Objektes notwendig, auf welched sich der Nießbrauch bezieht.

Und genau davon hängt es ab, ob tatsächlich eine Steuerbelastung eintritt. Die Finanzbehörden werden eine Bewertung durchführen und die aktuellen Werte mit den damaligen Werten vergleichen. Liegt ein Wertzuwachs vor, so liegt auch eine Schenkung vor und wenn die Freibeträge überschritten werden, so müssten Sie Schenkungssteuer zahlen.

Auf der Basis der aktuellen Rechtslage hätte eine Schenkung auch Auswirkungen auf den Todesfall Ihrer Mutter, sofern dieser innerhalb der nächsten 10 Jahre eintritt. Da die Freibeträge immer nur einmal alle 10 Jahre gewährt werden.

Beim Verkauf der Immobilie kommt jedoch die Schenkungssteuer nicht zum Tragen, da das Haus ja schon Ihnen gehört. Hier wäre allenfalls zu prüfen, ob eine Belastung mit Einkommensteuer erfolgt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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