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Uneinigkeit bei Haus- Abriss - Neubau

17.02.2014 17:46 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Mutter meines Mannes ist ins Pflegeheim gekommen.
Das Haus in dem Sie wohnte soll abgerissen werden.
Das Grundstück ist aufgeteilt 1x 1450 m² ,1x 1050 m² - 2 neue Grundbesitzer anteilig durch die Schwiegermutter das ist ok
Jetzt möchten mein Ehemann und ich dort bauen und sie möchte das Grundstück ganz also ALLES verkaufen und sich nicht am Haus-Abriss beteiligen, sowie auch an den anderen anfallenden Kosten. Wir haben schon eine Baugenehmigung.
Sie sagte soeben am Telefon sie will uns einen Strich durch die Rechnung machen -
wir dürften dort nicht bauen?????
Mein Ehemann ist jetzt total fertig - bitte um eine schnelle Antwort.
Wie ist die Rechtslage was können wir unternehmen??
mit freundlichem Gruß


Einsatz editiert am 17.02.2014 17:50:07

17.02.2014 | 19:38

Antwort

von


(1082)
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Sehr geehrte Ratsuchende,

leider ergibt sich aus Ihrer Schilderung nicht eindeutig, wie die Eigentumsverhältnisse an dem Grundstück bzw. an den Grundstücken ist.

Bitte machen Sie hierzu weitere Angaben.

Ich gehe davon aus, dass die Mutter Ihres Mannes zumindest Miteigentümerin ist.

Sie hat daher ein Mitspracherecht daran, ob ein Haus abgerissen und ein neues Haus gebaut wird.

"Die Verwaltung des Gemeinschaftlichen Gegenstandes steht den Teilhaber gemeinschaftlich zu." (§ 744 Abs. 1 BGB ).

"Jeder Teilhaber ist berechtigt, die zur Erhaltung des Gegenstandes notwendigen Maßregeln ohne Zustimmung der anderen Teilhaber zu treffen [...]"

Der Abriss und Neubau eines Grundstücks ist in der Regel kein ordnungsgemäße Verwaltung.

"Eine wesentliche Änderung des Gegenstands kann nicht beschlossen oder verlangt werden." (§ 745 Abs. 3 S. 1 BGB ).

Wenn Sie die Miteigentümerin nicht überzeugen, bleibt nur die Teilungsversteigerung (§ 753 BGB ,§§ 180 ff. ZVG ).

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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