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Uneheliches Kind mit einem verheirateten Mann. Erbrechte der Kinder.

| 26.04.2014 23:43 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Uneheliches Kind mit verheiratetem Mann

Sehr geehrter Anwalt,

Ich befinde mich zur Zeit in einer ziemlich komplizierten Situation. Mein Lebensgefährte ist verheiratet mit einer anderen Frau, da er in einer Kathol. Klinik arbeitet kann er sich zur Zeit nicht scheiden lassen.
Wir wohnen seit einem Jahr zusammen und erwarten gemeinsam ein Kind, wie wird das nun mit seinem Stammbuch geregelt? Ich möchte dass unser Kind ins Stammbuch eingetragen wird. Seine Ehefrau hat ebenfalls ein Kind mit einem anderen Mann.
Wie kann man das auch klar mit der Erbschaft regeln? Da sie verheiratet sind und sie beide jeweils Kinder mit einem anderen Parter haben. Er und sie ein uneheliches.
Was würde nun passieren wenn einer der beiden stirbt. Wie sieht es dann mit dem Erbrecht aus. Ich meine das Kind seiner Frau mit dem anderen Mann hat doch wohl kein Anrecht auf das Erbe meines Lebenspartners? Und umgekehrt hat unser Kind ja wohl auch keinen Anspruch auf ihre Erbhinterlassenschaften?
Ich würde mich freuen wenn Sie mir helfen könnten!

Mit freundlichen Grüßen
Anonym

Sehr geehrte Ratsuchende,

ob ein Stammbuch angelegt und wer und was dort eingetragen wird, entscheidet jeder Berechtigte, also etwa Mitglieder einer ehelichen oder unehelichen Partnerschaft, selbst.

Bei Eintritt der gesetzlichen Erbfolge, also bei Fehlen einer anderweitigen erbrechtlichen Verfügung, sind jeweils die leiblichen Kinder erbberechtigt. Ob eheliche oder uneheliche Kinder, spielt keine Rolle. Nur angeheiratete Kinder erben demgegenüber nicht. Will man das anders gestalten, empfiehlt sich ein Testament oder ein Erbvertrag.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 28.04.2014 | 07:46

Ich möchte noch folgendes ergänzen: Ich habe überlesen, dass Sie auch danach Fragen, ob das außereheliche Kind der Ehefrau Anrechte auf das Erbe Ihres Lebensgefährten hat. Dieses wäre zu bejahen, wenn die Vaterschaft nicht konkret zugunsten des leiblichen Vaters festgestellt wird, etwa nach Anfechtung der Vaterschaft. Bezüglich Ihres eigenen Kindes verbleibt es jedoch bei meiner Ausgangsantwort.

Bewertung des Fragestellers 29.04.2014 | 20:28

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