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Uneheliches Kind - Wie sieht es mit der Zahlung der Unterhaltspflicht in meinem Fall aus?


07.12.2005 00:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich befinde mich momentan in einer Verbraucherinsolvenz und das noch die nächsten 6 Jahre.
Meine Ex- Freundin ist im 4 Monat schwanger und arbeitslos. Ich besitze einen festen Arbeitsplatz und verdiene knapp 1000,-€ netto im Monat, wohne noch bei meinen Eltern zu Hause.

Wie sieht es mit der Zahlung der Unterhaltspflicht in meinem Fall aus?

Gibt es eine Möglichkeit bei Ämter, Zahlung der Kaution für mich zu beantragen, schliesslich ist es hier zu klein bei meinen Eltern und es ist ja auch mein Kind, um das ich mich in meiner eigenen Umgebeung kümmern möchte, wenn es bei mir ist.

Gibt es eine Chance Kautionsgeld zu beantragen oder ähnliches?

Vielen Dank im vorraus

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Sehr geehrter Fragensteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich folgendermaßen beantworten möchte:

Ohne Unterhaltspflicht beträgt die Pfändungsgrenze 940 € des Nettoeinkommens, bei einer Unterhaltspflicht 1290 €, bei zwei Unterhaltspflichten 1480 €. Die Unterhaltspflicht ist vorrangig gegenüber der Schuldentilgung.

Gemäß der Düsseldorfer Tabelle ist Ausgangspunkt für die Unterhaltsberechnung das Bruttojahreseinkommen. Sie können mit einer Unterhaltsverpflichtung von circa 220 € in den ersten 5 Jahren für Ihr Kind rechnen.

Auch sind Sie in der Regel gegenüber Ihrer Ex-Freundin, zumindest für die ersten 2 Jahre nach der Geburt, zum Unterhalt verpflichtet, wenn diese keiner Erwerbstätigkeit nachgeht. Der notwendige Selbstbehalt wird bei Ihnen um die 700 € betragen.


Leider haben Sie keinen Anspruch gegen den Staat auf Zahlung einer Mietkaution. Allenfalls im Rahmen von Hartz IV ist die Zahlung einer Mietkaution möglich, ein Anspruch besteht aber auch dann nicht. Möglicherweise haben Sie jedoch einen Anspruch auf Wohngeld, wenn man auf Ihr Einkommen Ihre Unterhaltsverpflichtung anrechnet. Diesbezüglich sollten Sie sich bei Ihrem Bürgeramt/Rathaus informieren und die entsprechenden Anträge besorgen, sobald die Unterhaltsverpflichtung entsteht.


Ich hoffe, ich war Ihnen zunächst behilflich und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin
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