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Uneheliches Kind - Benötigt sie einen Vaterschaftstest, um Unterhalt fürs Kind von mir einzufordern?

12.09.2004 18:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Hatte vor einem Jahr eine kurze Affäre, aus der Ende Aug. 2004 ungewollt ein Kind entstanden ist. Seit einem Jahr haben wir allerdings keinen Kontakt und jeder führt sein eignes Leben. Die Geburt wurde mir per SMS mitgeteilt.

Nach meiner Informationen wollte sie meinen Namen als Vater angeben. Ich bin zur Zeit arbeitslos, beabsichtige aber ein Studium im Ausland zu beginnen.

Meine Fragen an Sie:

1- Benötigt sie einen Vaterschaftstest, um Unterhalt fürs Kind von mir einzufordern?
2- Bin ich nur dem Kind oder auch ihr unterhaltspflichtig?
(sind nicht verheiratet und haben auch nie in Ehe ähnlicher Gemeinschaft gelebt)
3- Welcher Betrag würde monatlich auf mich zukommen?
(momentan noch Arbeitslosengeld in Höhe von 725 Euro, dann kein Einkommen wegen Studium)
4- Was passiert, wenn ich meiner Unterhaltpflicht nicht nachkomme oder nicht nachkommen kann?
5- Wie lange muss ich zahlen fürs Kind? Für die Mutter?
6- Falls Jugendamt oder Sozialamt den Unterhalt übernimmt, muss ich alles wieder zurückzahlen?
7- Muss sie bei wichtigen Entscheidungen das Kind betreffend mein Einverständnis einholen?
8- Gibt es die Möglichkeit, dass das Kind bei mir aufwächst?

12.09.2004 | 20:27

Antwort

von


(162)
Waidmarkt 11
50676 Köln
Tel: 0221-79077052
Web: http://www.anwalt-wille.de
E-Mail:

Sehr geehrter Rechtssuchender,

ich beantworte die Fragen wie folgt:

Zu Frage 1) : nein!
Frage 2): Sie sind der Frau und der Mutter unterhaltsverpflichtet. Dies ergibt sich aus §1615l BGB .
Frage 3): Sie sind mit Ihrem Einkommen unter dem Selbstbehalt.
Frage 4: Kommen Sie Ihrer Unterhaltspflicht nicht nach, dann werdn Sie entweder von der Mutter verklagt; falls das Sozialamt Ihrer "Affäre" bzw. dem Kind Unterhalt leistet, wird das Sozialamt Sie zur Rückzahlung auffordern.
Frage 5: Für das Kind müssen Sie mindestens bis zum 18. Lebensjahr des Kindes zahlen; für die Frau mndestens für die Zeit von 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt; kann die Frau wegen des Kindes nicht arbeiten, dann hat Sie 3 Jahre einen Unterhaltsanspruch.
Frage 6: ja, sich Frage 4.
Frage 7: nein, da da die Frau bei einem unehelichen Kind das Sorgerecht hat.
Frage 8: eher nicht, da dies derzeit wohl nicht dem Wohle des Kindes entspräche.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.de


Rechtsanwalt Klaus Wille

ANTWORT VON

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