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Uneheliches Kind + Vertrag mit der Kindesmutter

02.03.2006 17:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag

Vor gut 4 Monaten hatte ich eine OneNightStand mit einer Frau,die nun ein Kind bekommt.Da ich mein Leben noch vor mir habe (22 Jahre alt) passt mir das gar nicht so in die Planung.

Zur Zeit verdiene ich 1400 Euro Netto + 400 Euro Job bis zum 1.September.

Wie viel müsste ich der Frau bezahlen?
Was passiert wenn ich ab dem 1.Sept. das Geld nicht mehr habe,weil ich eine neue Ausbildung beginne?
Falls ich Kindergeld zahlen muss,wie lange müsste ich der Frau Geld bezahlen?

Ausserdem habe ich folgenden "Vertrag" mit der Frau,die auch freiwillig ihre Unterschrift drunter gesetzt hat.

Ist der Vertrag "gültig" oder würde er mir vor Gericht nix nützen?

Hier der Vertrag:

Mit dieser freiwilligen Unterschrift von mir "XXXXX XXXXXXX(personA)" verzichte ich auf Unterhaltszahlungen und jegliche Art von Rechtsansprüchen vom Erzeuger "XXXX XXXXXX(personB)". Des weiteren entbinde ich Ihn von seinen Rechten und Pflichten gegenüber des Kindes,sowie der Namens Nennung beim Jugendamt.

Im Gegenzug verzichtet "XXXX XXXXXX"(PersonB) auf seine Rechte (z.B. Besuchsrecht)welche mit dem Kind zutun haben.

Damit bekommt "XXXX XXXXX"(PersonA) das alleinige Sorgerecht für das Kind.

Würde mir der Vertrag mehr nutzen wenn ich den von einem Anwalt aufsetzen lasse und mit der Frau unterschreibe?


Vielen Dank für die Hilfe

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage. Da Sie sehr viele Fragen stellen, jedoch nur den Mindesteinsatz bieten, werde ich in der gebotenen Kürze antworten:

Die Höhe des Unterhalts der Mutter bemißt sich nach deren Lebensverhältnissen.

Unterhalt für das Kind müssen Sie bezahlen bis das Kind erwachsen ist bzw. seine Ausbildung abgeschlossen hat, genau wie bei einem ehelichen Kind.

Wenn Sie das Geld zur Zahlung des Unterhaltes nicht mehr haben, werden Sie Ihr Vermögen angreifen müssen, aber nur insoweit, wie dies zumutbar ist.Ansonsten springt der Staat ein, an den Sie jedoch das Geld zurückzahlen müssen.

Ein Verzicht auf den Unterhaltsanspruch des Kindes ist gem. § 1615a BGB: Anwendbare Vorschriften kann nicht erklärt werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtlichen Orientierung geben konnte.

Aber bitte denken Sie daran, dass es sich hier um Ihr Kind handelt, welches seinen Vater braucht. Wer von uns wächst schon gerne ohne Vater auf.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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