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Undichte grenzbebaute Garage

21.07.2010 00:00 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Mein Nachbar hat eine Garage, die ca. 10 cm in unser Grundstück hineinragt. Dies ist so vermessen und wir haben das beim Kauf so hingenommen, weil das die Qualität an dieser Stelle nicht beeinträchtigt. Die Garage ist enige Jahrzehnte alt.

Jetzt haben wir diese Seite gepflastert und den letzten Streifen zur Garage hin mit Mutterboden aufgefüllt und bepflanzt, ca. 50 cm breit. Das spielt sich wegen der überschreitenden Grenzbebauung komplett auf unserem Grundstück ab.

Offensichtlich ist die Aufschüttung des Mutterbodens und die mit der Bepflanzung verbundene Bewässerung dafür verantwortlich, dass in die Garage nun Wasser eindringt. Die Bodenplatte der Garage liegt ca. 10 cm tiefer als unser Geländeniveau.

Der Nachbar möchte nun, dass der Mutterboden an seiner Garagenseite entfernt wird, damit er das Feuchtigkeitsproblem lösen kann, ohne aufwändig zu sanieren.

Es gibt keine Vereinbarungen, weder mündlich noch schriftlich, noch im Grundbuch, weder mit dem Vorbesitzer noch mit dem Nachbarn. Das Verhältnis ist im übrigen sonst ganz nett.

Region: Berlin

Wie sollen wir uns verhalten?

Sehr geehrter Fragesteller,

Der Überbau hindert Sie nicht an der Nutzung Ihres Grundstücks. Mit diesem können Sie als Eigentümer verfahren, wie Sie möchten (§ 903 BGB), also auch Erde auffüllen, bepflanzen usw.

Ihr Eigentumsrecht ist nur insoweit eingeschränkt, als Sie den Überbau dulden müssen (ich nehme an, dass die Voraussetzungen für eine Duldungspflicht gemäß § 912 BGB vorliegen). Sie sind darüber hinaus allerdings nicht verpflichtet, die Garagenwand frei zu halten.

Wenn der Nachbar von Ihrer Seite der Grenze an der Garage arbeiten will, sollten Sie eine schriftliche Vereinbarung treffen. Darin sollten Art, Umfang und Dauer der Arbeiten festgeschrieben werden sowie die Übernahme sämtlicher Kosten durch den Nachbarn. Für die notwendige Wiederherstellung Ihrer Bepflanzung usw. sollten Sie zudem einen Kostenvorschuss verlangen.

Ohne eine solche Kostenregelung sollten Sie besser in keine Veränderungen an Ihrem Grundstück einwilligen.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

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