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Unbezahlte Freistellung ohne Kündigung während des Mutterschutzes


20.11.2009 15:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zu meiner momentanen Situation und wie ich mich weiter verhalten soll.

Mein Arbeitgeber hat Mitte des Jahres Insolvenz angemeldet, die Firma lief aber mit dem Insolvenzverwalter normal weiter.
Nun hat der Insolvenzverwalter aber Masseunzulänglichkeit Ende Oktober angemeldet und somit die meisten Mitarbeiter sofort in die unbezahlte Freistellung geschickt.
Da ist jetzt auch mein Problem. Ich bin auch von der unbezahlten Freistellung betroffen, befinde mich aber im Mutterschutz ( Schwangerschaft, wurde dem Arbeitnehmer Mitte Oktober mitgeteilt ). Gegen meine Freistellung habe ich fristgerecht Widerspruch erhoben, da in der Firma noch einige Mitarbeiter, vor allem in meinem Bereich, beschäftigt sind. Auf diesen Widerspruch kam bis zum heutigen Tage keine Rückmeldung. Somit habe ich mich bei Verdi , der Rechtsberatung vom Arbeitsamt und dem Betriebsrat um weitere Informationen bemüht. Wovon die Aussagen leider nicht wirklich weiterhelfen, da sie sich widersprechen. Nun aber zu meinem großes Bedenken , ich habe immer noch keine Kündigung erhalten. Nach einem Telefonat mit dem Gewerbeaufsichtsamt ( vor 2 Tagen ) ist mir auch bekannt, das ein Kündigungszulassungsantrag für mich auch noch nicht beim Amt vorliegt.

Daher nun meine Frage, ist es sinnvoll für mich weitere Schritte gegen die unbezahlte Freistellung zu gehen ( da mir eine Kündigung diesen Monat auch nicht mehr zugehen wird ) ??? Denn für mich ist es sehr fraglich, das ich während des Mutterschutzes bereits unbezahlt freigestellt werden kann, bevor überhaupt eine Kündigung vorliegt ( auch während der Insolvenz )???
Und es aber im Unternehmen noch Beschäftigte gibt, die bereits gekündigt wurden, aber nicht freigestellt sind.
Der Betriebsrat hilft mir nicht wirklich weiter, daher müsste ich wissen, ob ich etwas machen kann?

Vielen Dank im voraus für eine schnelle Auskunft wie ich mich weiter verhalten soll.

Ihr Fragesteller
20.11.2009 | 17:35

Antwort

von


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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach dem vorgetragenen Sachverhalt sehe ich gute Aussichten beim Arbeitsgericht gegen die unbezahlte Freistellung vorzugehen. Allerdings sehe ich auf Grund der angezeigten Masseunzulänglichkeit Probleme tatsächlich Ihre Lohnforderungen aus einem Urteil vollstrecken zu können.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

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