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Unbewusste Unfallflucht

05.04.2012 23:45 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christoph M. Huppertz


Guten Abend.
Nach meiner Arbeit wollte ich nach hause fahren ,ich stieg in mein Auto ein und fuhr einfach nach hause.
Nun habe ich nach 4 Tagen mitbekommen das die Polizei an meinem Auto etwas kontrolliert hat , nach meinem Fragen was Sie da machen , antworten Sie mir das bei mir wegen Unfallflucht ermittelt wird. Ich bin mir aber keiner schuld bewusst.
An meinem Auto sind schon ein paar Beulen vorhanden deswegen kann ich nicht sagen ob da neue dazu gekommen sind oder ob das die alten sind.
Jetzt habe ich schon Post von meiner Versicherung bekommen die wollen das ich dazu Stellung nehme.
Ist es denn Unfallflucht wenn man von diesem Unfall nichts mitbekommt?
Es kann ja auch kein Großer schaden gewesen sein sonst wäre ja bei mir auch etwas großes passiert.
Post von der Polizei habe ich auch noch nicht bekommen aber da wird noch was kommen.


Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und des gewählten Einsatzes im Rahmen einer Erstberatung gerne wie folgt.


Ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 142 StGB, ist ein Vorsatzdelikt. Dies bedeutet, dass der Täter es zumindest für möglich gehalten haben muss, an einem Unfall beteiligt gewesen zu sein.

Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt, wenn Sie überhaupt keinen Unfall bemerkt haben, an dem Sie beteiligt gewesen sein könnten.

Die Tatsache, dass jemand einen Unfall nicht mitbekommen hat bzw. dass dies zumindest nicht nachgewiesen werden kann, kann durch ein Sachverständigengutachten geklärt werden. Es geht insbesondere neben der akustischen um die taktile Wahrnehmung. Diese ist je nach Unfallablauf und natürlich Fahrzeug gering, wenn nicht gar ausgeschlossen.


Ihrem Versicherer sollten Sie entsprechend Ihren hiesigen Angaben mitteilen, einen Unfall nicht mitbekommen haben. Dies erklärt zugleich die unterbliebene Schadensmeldung, zu der Sie nach Ihrem Versicherungsvertrag verpflichtet sein dürften.


Falls Sie Post von der Polizei oder Staatsanwaltschaft erhalten, empfehle ich, einen Strafverteidiger einzuschalten. Dieser kann zunächst Akteneinsicht nehmen. Dann kann nachvollzogen werden, um was für ein (angebliches) Unfallgeschehen es geht. Auch kann geklärt werden, ob und welche belastenden Feststellungen getroffen worden sind. Schließlich ist das weitere Vorgehen mit Ihnen abzustimmen. 


Ich hoffe, Ihnen geholfen und einen ersten Überblick verschafft zu haben. Eine Einzelfalltätigkeit kann und will dieser Beitrag natürlich nicht ersetzen. Für Ihre Verteidigung/weitere Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.  

Sollte noch eine Unklarheit bestehen, können Sie selbstverständlich gerne von der kostenfreien Nachfragemöglichkeit Gebrauch machen.  

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