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Unberechtigter Unterhaltsanspruch - Kind allein lebend

16.04.2017 20:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Ich habe eine 16-jährige Tochter, die bis zum 26.01.17 bei der Kindesmutter gewohnt hat. Seit dem 27.01.17 wohnt meine Tochter bei ihrem Freund in einer eigenen Wohnung. Sie ist seit Ende Februar 2017 offiziell umgemeldet. Meine Tochter erhält keinerlei finanzielle oder sonstige Unterstützung von der Kindesmutter und hat den Kontakt zu ihr abgebrochen.
Ich hab eine Urkunde über die Verpflichtung zum Mindestunterhalt vom Jugendamt unterschrieben. Seitdem meine Tochter von zu Hause aus ausgezogen ist, unterstütze ich sie finanziell (Einkauf von Lebensmitteln, Kleidung usw.).

Ich habe die Zahlung des Unterhalts aktuell eigenständig eingestellt. Nun habe ich eine Mahnung vom Jugendamt erhalten mit der Aufforderung, den Kindesunterhalt für die Monate März und April 2017 nachzuzahlen. Für Februar 2017 habe ich bereits gezahlt.

1.)Gibt es trotz des bestehenden Unterhalts-Titels eine rechtliche Grundlage, die rückwirkende Forderung für März und April 2017 anzufechten oder ist es besser den Betrag zu zahlen?
2.)Kann das Jugendamt für die Zukunft trotzdem weiter den festgelegten Unterhaltsbetrag fordern?
3.)Ist es ratsam den Unterhalts-Titel anzufechten?

Vielen Dank.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Wenn es einen Unterhaltstitel gibt, kann jederzeit die Vollstreckung erfolgen. Sie sollten die Rückstände zahlen.

Grundsätzlich besteht bei minderjährigen Kindern eine Unterhaltsbedürftigkeit, unabhängig vom Wohnort. Sie haben keine Anhaltspunkte mitgeteilt, die die Unterhaltspflicht entfallen lassen könnten.

Sie könnten möglicherweise eine Neuberechnung des Unterhalts verlangen. Wenn die Kindesmutter das Kind nicht mehr betreut, ist auch sie zum Barunterhalt verpflichtet.
Unter diesem Aspekt wäre es ratsam, einen Anwalt damit zu beauftragen, die Kindesmutter zur Auskunftserteilung aufzufordern und die Unterhaltsanteile neu berechnen zu lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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