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Unberechtigte Strafanzeige wegen Sachbeschädigung

| 08.02.2011 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Hallo,

Ich wurde gestern von einem Nachbar beschuldigt sein KFZ (versehentlich) beschädigt zu haben.

Vorerst sagte er mir, er würde mir keine Absicht unterstellen wollen und sprach nicht über das Ausmaß des Schadens.

Er fragte mich direkt, ob ich denn gut versichert sei und ob ich meine Versicherungsdaten bei ihm abgeben wollte...

Das kam mir irgendwie komisch vor.

Ich fragte erstmal nach was denn genau passiert sein soll und vor allen Dingen wann und wo...

Er schilderte dann, dass ich angeblich vor 6 Tagen!!! von einem Zeugen dabei gesehen wurde wie ich beim Ausladen meiner Einkäufe sein Auto zerkratzt hätte.

Das schien mir völlig unmöglich zu sein.
Sowas merkt man doch.

Daraufhin bat ich ihn, mir den Schaden an seinem Fahrzeug zu zeigen.
Was ich dann sah verschlug mir echt die Sprache. Über die gesamte Länge des Fahrzeugs war ein tiefer ZickZack Kratzer zu sehen.

Das kann natürlich unmöglich beim ausladen meiner Einkäufe passiert sein. Das war mutwillige Zerstörung! Dann wurde unser Gespräch etwas lauter und es kam zu einer echten Auseinandersetzung.

Ich fühlte ich mich durch ihn zu Unrecht belangt und habe das auch mehrfach wiederholt.

Er beharrte jedoch auf seiner Version.

Nachdem wir uns dann beide richtig Aufgeregt hatten meinte er, dass er jetzt zur Polizei ginge um mich anzuzeigen.

Ich hab jetzt irgendwie das Gefühl, dass das von Anfang an von ihm geplant war.

Tatsache ist, dass seine Fahrzeuge schon häufiger zerkratzt wurden. Natürlich auch nicht von mir.

Unser nachbarschaftliches Verhältnis ist nicht gerade besonders gut, so richtig schlecht ist es aber auch nicht. Wir können uns halt einfach nicht gut leiden.

Aber jetzt soll ich auf einmal der Sündenbock sein für diesen massiven Schaden!? Womöglich will er mir die Schäden aus der Vergangenheit auch noch andichten??!!

Als ich dann auf der Arbeit war habe ich bei meiner Rechtsschutzversicherung angerufen und leider feststellen müssen, dass dieser Fall nicht gedeckt werden kann.


Was mache ich denn jetzt?
Wie ist die Rechtslage?
Soll ich mir trotzdem einen Anwalt nehmen?
Oder gar eine Gegenanzeige aufgeben wegen Verleumdung?

Wie sind da meine Chancen?

Ich bin dankbar für ihre Antworten.
08.02.2011 | 15:42

Antwort

von


(562)
Mädewalder Weg 34
12621 Berlin
Tel: 030.56702204
Web: http://www.RafBB.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

1.
Zunächst sollten Sie abwarten bis Sie einen Anhörungsbogen der Polizei erhalten. Gegenüber der Polizei können Sie dann schildern, dass Sie die Schäden nicht verursacht haben und müssen dann abwarten, wie die Staatsanwaltschaft weiter entscheidet.

2.
Wenn Sie keinen Schaden verursacht haben, haben Sie sich nicht strafbar gemacht und müssen auch keinen Schadensersatz leisten.

3.
Zunächst müssen Sie sich noch keinen Rechtsanwalt nehmen. Spätestens wenn Sie einen Strafbefehl erhalten oder das Verfahren gegen Zahlung einer Geldsumme eingestellt werden soll, rate ich Ihnen einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl zu beauftragen.

4.
Wenn Sie den Anhörungsbogen erhalten haben, können Sie gegen den Anzeigeerstatter Anzeige und Strafantrag wegen falscher Verdächtigung stellen.

5.
Ihre Chancen insgesamt hängen von der Glaubwürdigkeit der Zeugen und etwaiger Zeugen, die Ihre Schilderung bestätigen ab und kann ohne genaue Kenntnis nicht beurteilt werden.

6.
Sollte Ihr Nachbar gegen Sie Schadensersatzansprüche geltend machen, rate ich Ihnen einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer Vertretung zu beauftragen.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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