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Unberechtigte Abmahnung erhalten


06.05.2006 08:37 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo und guten Tag,
Ich denke meine Frage wird für Sie leicht zu beantworten sein.
Kurz zum Sachverhalt:
Ich befinde mich in einer vom A - Amt geförderten Umschulungsmaßnahme und beziehe ausschließlich ESF Geld und Fahrtgeld direkt vom A - Amt, also nicht vom Träger der Maßnahme. Nun war ich im März ein Paar Tage krank geschrieben und habe meine Krankmeldung (wie immer) sowohl an den Maßnahmeträger als auch an das zuständige A - Amt gesandt. Das zuständige A-Amt hat mir den Eingang der Unterlage auch schriftlich bestätigt und natürlich das für diese Tage ausgezahlte Geld in Rechnung gestellt.
Nun bekomme ich aber vom Maßnahmeträger eine offizielle Abmahnung für unentschuldigtes Fehlen genau für den Zeitraum meiner Krankmeldung. Ich schickte direkt einen Widerspruch mit der Aufforderung die Abmahnung schriftlich zurückzunehmen, anbei als Anlage sandte ich das Schreiben des A - Amtes mit der Bestätigung meiner Krankmeldung. Nun schreibt mir aber der Träger der Maßnahme das bei ihm angeblich keine Krankmeldung eingegangen sei und die Abmahnung nur zurück genommen werden könne wenn das Original oder ein Duplikat der Krankmeldung nachgereicht werde. Nun zu meiner Frage:
1. Muss ich trotz des Beweises der Anlage ( Brief vom A-Amt, Bestätigung meiner Krankmeldung) nochmals eine Krankmeldung vorlegen?
2. Habe ich berufliche Nachteile wenn ich gegen diese Abmahnung nichts mehr tue?
vielen Dank im Voraus
Moonlight39

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Guten Morgen,

wenn der Maßnahmenträger Ihnen vorwirft, daß Sie unentschuldigt gefehlt hätten, können Sie diesen Vorwurf nur aus der Welt schaffen, indem Sie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen einreichen. Ich rate Ihnen daher, sich vom Arbeitsamt noch einmal Ablichtungen der Bescheinigungen geben zu lassen und diese an den Maßnahmenträger weiterzuleiten. Dann haben Sie alles getan, um die Abmahnung ins Leere laufen zu lassen.

Berufliche Nachteile drohen Ihnen aus der Abmahnung grundsätzlich nicht, da diese ja nur einen Warncharakter hat. Wenn Ihr Arbeitgeber etwa einmal kündigen wollte und sich dabei auf die Abmahnung beruft, müßte er belegen, daß die Abmahnung richtig ist. Sie sollten jetzt im Rahmen Ihrer Gegenvorstellung die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen einreichen, das reicht völlig aus.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 06.05.2006 | 14:27

Das hat mir schon sehr geholfen.... trotzdem würde ich gerne noch wissen, ob ein nochmaliger Ausdruck der Krankmeldung durch meinen Hausarzt, der sie ja ursprünglich auch ausgeschrieben hat, nicht den gleichen Effekt hätte wie eine Kopie der Krankschreibung die zum A - Amt ging?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.05.2006 | 14:49

Guten Tag,

selbstverständlich ist eine neuerliche Ausstellung durch Ihren Hausarzt genauso gut. Erfahrungsgemäß ist dies allerdings durch Ihren Hausarzt mit Kosten verbunden, die Sie bei einer Kopie durch das Arbeitsamt sparen.

Freundliche Grüße

Michael Weiß

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