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Unbemerkte Internetnutzung meines Handys via Bluetooth


13.08.2006 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Hallo!

Ich habe eine Handyrechnung über fast 600 Euro bekommen. Mit dem betreffenden Handy tätige ich beruflich ein paar Anrufe und checke per WAP-Zugang meine E-Mails. Dafür habe ich für mein Handy eine Flatrate. Ich weiß, dass die Flatrate nur für WAP-Seiten gilt und ich Aufrufe zu "echten" Internetseiten per Handy extra bezahlen muss. Dies vermeide ich natürlich auch bewusst! Alles in allem habe ich etwa 90 Euro der Rechnung tatsächlich "verbockt".

Die restlichen 510 Euro stammen aus einer Position "Internet". Insgesamt wurden im Abrechnungsmonat 55 MB Daten aus dem Internet gezogen, welche diese Kosten verursacht haben. Ich habe den Internetzugang definitiv nicht genutzt. Ein Bekannter von mir meinte, jemand hätte sich via Bluetooth gegen meinen Willen Zugang zum Handy verschafft und über Computer oder PDA im Internet gesurft. Mein Handy war für andere Bluetoothgeräte sichtbar. Wie es dann technisch realisiert wurde, kann ich nicht nachvollziehen.

Jedenfalls steht in der Rechnung für jeden Tag, an dem der Internetzugang wahrscheinlich missbraucht wurde nur die komplette Tagesnutzung, sprich das übertragene Datenvolumen in Kilobyte pro Tag. Zu welcher Uhrzeit das Internet genutzt wurde, geht nicht daraus hervor. So hätte ich wahrscheinlich die Möglichkeit nachzuvollziehen, wann und von wo aus auf das Internet zugegriffen wurde und eventuell wer dafür verantwortlich ist.

Meine Fragen dazu:
1) Kann ich einen detaillierten Nachweis verlangen, aus dem auch die Uhrzeit der Internetnutzung hervorgeht?

2) Bin ich verpflichtet, die strittigen 510 Euro zu bezahlen, auch wenn ich sie nicht verursacht habe?

3) Muss ich nachweisen, dass ich das Internet nicht in diesem Umfang genutzt habe? Oder muss der Handyanbieter nachweisen, dass ich das Internet genutzt habe?

4) Welche Möglichkeiten habe ich noch, um den strittigen Teil der Rechnung nicht zahlen zu müssen?

Ich bedanke mich schon jetzt!

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihr Einsatz ist in Anbetracht der Tatsache, dass Sie VIER Fragen stellen etwas gering.

Dennoch möchte ich Ihnen behilflich sein und Ihnen einen kurzen Überblick geben.

1) Ich sehe gegenwärtig keinen Grund, warum nicht.Einen Einzelverbindungsnachweis über streitige Kosten wird Ihnen auf Anfrage sicherlich zur Verfügung gestellt werden.

2)3)Problematisch ist hier, dass die Kosten ihrer Leitung zuordenbar sind. Man muss daher zunächst davon ausgehen (als neutrale Person oder Richter), dass Sie auch diese Kosten verursacht haben. Es gäbe die Möglichkeit einen Gegenbeweis zu führen (zB mit dem Einzelverbindungsnachweis). Ob dies erfolgsversprechend ist vermag ich aus der Ferne nicht zu beurteilen und bedarf einer näheren Prüfung.

4) Die Möglichkeiten habe ich dargelegt. Man kann sich gegen eine gerichtliche Inanspruchnahme wehren oder vielleicht versuchen, wenn dies sich als schwierig erweist, einen Vergleich zu erzielen. Allerdings kann man gegenwärtig nicht beurteilen ob sich die Gegenseite hierauf einlassen würde.

Ich empfehle Ihnen den Fall nach oben genannten Kriterien genau von einem Anwalt prüfen zu lassen und stehe hierfür gerne unter meinen benannten Kontaktdaten zur Verfügung.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas helfen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Tawil

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