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Unbekannte Firma droht mir mit Mahnverfahren

21.03.2005 10:31 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


hallo!

ich habe ein Problem. Voriges Jahr Oktober habe ich von einer Aktienfirma ein Schreiben mit Aufforderung zur Bezahlung einer Rechnung von 98 Euro erhalten nachdem versucht wurde diesen Betrag von meinem Konto abzubuchen. Dazu wird natürlich eine Einzugsermächtigung voraus gegangen sein müssen. Ich kenne diese Firma nicht und habe bis dato nur Einzugsermächtigung für meine Mobilfunkrechnung sowie Fahrkarte der BVG erteilt. Nun dachte ich erst das sei ein Versehen der Firma gewesen und habe nicht geantwortet. Nachdem ich jedoch eine Mahnung erhalten habe antwortete ich der Firma in höfflicher Form und bat um Informationen wie es den zu solch einer Rechnung etc. kommen kann da ich mir nicht bewusst bin mit eben solcher einen Vertrag oder Ähnliches vereinbart zu haben. Keine Antwort- stattdessen wurde ich weiter mit Mahnungen überhäuft. Weitere Briefe meinerseits blieben unbeantwortet. Nun hat diese Firma die Angelegenheit an eine Inkassofirma weitergeleitet die mir jetzt geschrieben hat das Sie ein Mahnverfahren gegen mich einleiten wird. Ist das alles rechtens- ich meine die Aktiengesellschaft hätte doch wenigstens mir informationen geben können damit ich weiß worum es geht. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe von dieser Firma noch nie etwas gehört und die geben sich noch nicht mal die Mühe mir Auskunft zu geben. Ist das alles ein Scherz? Was kann ich tun um mich rechtlich zu verteidigen wenn es zum Gericht geht. Ich bin zur Zeit arbeitslos.

Ich bedanke mich für ihre Hilfe schon mal vorab.

MfG

Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Wenn Ihnen die Firma unbekannt ist und Sie weder einen Vertrag geschlossen noch eine Rechnung erhalten haben sollten Sie gar nicht weiter reagieren.

Warten Sie ab, ob wirklich eine Mahnbescheid kommt. Sollte dies der Fall sein, was ich nicht glaube, legen Sie hiergegen mittels des dann beiliegenden Vordrucks Widerspruch gegen den Anspruch insgesamt ein – beachten Sie die 2 Wochen-Frist unbedingt!

Danach wird die Firma den Anspruch begründen müssen, dann wird schon noch etwas an Informationen kommen.

In diesem fall können Sie beim Gericht Prozesskostenhilfe beantragen, Ihnen wird dann ein Anwalt beigeordnet, dessen Kosten trägt dann die Prozesskostenhilfe.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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