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Unbefugte Einsicht in mein Online Banking Konto

| 17.12.2013 11:15 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich jüngst Erfahren habe, hat meine ehemalige Freundin sich Zugriff auf mein Online Banking Konto verschafft. Sie hat zwar keine Transaktion vorgenommen, doch Zahlungsein.- und Ausgänge dokumentiert und eingesehen. Ich habe Ihr meine Daten (Anmeldename und PIN) nicht gegeben, gesagt oder sonstiges. Da wir eine lange Zeit zusammen gewohnt haben, gehe ich davon aus, das Sie die Wohnung nach den Bankdaten durchsucht hat und leider auch fündig wurde. Sie war so dumm, das Sie diese Daten (Zahlungsein.- und Ausgänge) auch noch anderen Personen gezeigt hat. Mir geht es jetzt darum, ob das pure einloggen in ein fremdes onlinebanking Konto schon eine Straftat darstellt, wenn ja welche? Selbst wenn eine Person den PIN und Anmeldenamen weiß, darf Sie sich ohne Zustimmung des Kto. Inhabers anmelden um Daten zu erfassen und auszuspähen? Was kann ich z.B. privat für ein schreiben aufsetzen? Nochmal zusammengefasst hat Sie sich mehrmals bei meinem Online Banking Konto eingeloggt, ohne jedoch Geld zu transferieren. Ihr geht es wohl um die Unterhaltszahlungen, die Ihr vlt. zu niedrig sind. Ich habe natürlich umgehend nach Kentnisnahme die Anmeldedaten geändert.

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung gerne nachfolgend beantworte.

Nach Ihrer Schilderung kommt ein strafbares Verhalten Ihrer ehemaligten Freundin gem. § 202a StGB ("Ausspähen von Daten") in Betracht.

Weiter dürfte Ihnen in zivilrechtlicher Hinsicht ein Anspruch auf (zukünftige) Unterlassung zustehen.

Schließlich käme auch ein Schadensersatzanspruch wegen Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Betracht. Die Gerichte sind aber mit finanziellen Entschädigungen in ähnlich gelagerten Fällen regelmäßig zurückhaltend.

Hinsichtlich zivilrechtlicher Ansprüche kommt es dann natürlich darauf an, ob Sie den Verstoß beweisen können.

Ohne anwaltliche Hilfe könnten Sie Ihre ehemalige Freundin auffordern, das genau zu beschreibende vormalige Verhalten in Zukunft zu unterlassen und auf die strafrechtliche Relvanz hinweisen. Auch steht es Ihnen frei, den Vorgang bei den Strafverfolgungsbehörden anzuzeigen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ivo Glemser, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.12.2013 | 12:18

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