Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unaufgeforderte E-Mail - KEINE WERBUNG!

| 19.07.2010 19:13 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Hallo,

ich programmiere derzeit ein Online Portal in der Nutzer Kontakte verwalten können (ein Online Adressbuch). Dieser Service ist vorerst kostenlos. In dieser Anwendung können die Nutzer Ihren Kontakten eine EMail mit der Aufforderung zusenden, Ihre Adressdaten über mein Portal zu vervollständigen bzw. zu aktualisieren (die EMail enthält einen Link zu einer Eingabemaske). Der angeschriebene Kontakt erhält diese "Aktualisierungsanforderung" natürlich unaufgefordert.

Die EMail Adresse trägt eine EMail Adresse meines Portals. Alle Eingaben werden über eine gesicherte Verbindung übertragen.

Ist diese Vorgehensweise rechtlich ok?

Viele Grüße ...

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn das Online-Adressbuch so konzipiert ist, dass die Daten nicht für Dritte, sondern nur für den jeweiligen Nutzer einsehbar sind, dem diese Daten von seinen Kontakten übermittelt wurden, dürfte datenschutzrechtlichen Belangen Genüge getan sein.

Voraussetzung ist natürlich, dass Sie selbst die notwendigen datenschutzrechtlichen Vorgaben einhalten.

Keinesfalls dürfen die Kontaktdaten für Dritte einsehbar sein.

Das Einladen der Kontakte zur Aktualisierung der Daten (und eigenen Anmeldung) auf dem von Ihnen betriebenen Portal sehe ich ebenfalls als unproblematisch an, wenn die Mail von den Nutzern selbst veranlasst wird - dies wäre dann vergleichbar mit einer Einladung zu Facebook oder XING.

Entscheidend ist, dass Sie nicht selbst Ihre eigene Seite mit unerwünschten E-Mails bewerben, sondern die Nutzer ihre eigenen Kontakte einladen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.07.2010 | 21:59

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 19.07.2010 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70081 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Obwohl ich viele - laienhafte - Fragen gestellt habe, hat RA Raab alles umfassend, verständlich und äußerst prompt beantwortet. Selbt meine ausführlichen Rückfragen hat er umgehend und umfassend geklärt. Ich würde mich bei ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich denke, mit der juristischen Einschätzung von RA Braun ist die Einordnung einer Tätigkeit als Immobilienverwalter entweder als sonstige selbstständige Tätigkeit nach § 18 Abs. 1 Nr. 3 oder als gewerbliche Tätigkeit mit der ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für diese erste Hilfe! Hat mir sehr weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER