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Umzugsunternehmen liefert unsere Gegenstände nicht

25.10.2011 09:09 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Hallo, im Juni 2011 sind wir von Norddeutschland in den Schwarzwald gezogen. Aufgrund der Entfernung haben wir ein Umzugsunternehmen beauftragt.Der Auftrag belief sich auf einen LKW mit Anhänger. Am Umzugstag entschied dann das Unternehmen, das man den Anhänger nicht benötigt , nur unsere zwei Sportgeräte müssten zeitneh nachgeliefert werden. Wir gaben unser Einverständnis. Nach mehrmaligen Nachfragen, haben wir bis heute ( Ende Okt 2011 ) unsere Geräte nicht erhalten. Wie ist nun die Rechtslage ? Vielen Dank Petra R.
25.10.2011 | 10:43

Antwort

von


(448)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Ratsuchender! Vielen Dank für Ihre Anfrage.Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Dieses Forum kann eine umfassende Beratung bei einem RA nicht ersetzen.
-----------------------------------------------------

Sie haben hier mit dem Umzugsunternehmen einen Vertrag zur Überführung von Umzugsgut geschlossen.
Vertragsgegenstand war anscheinend auch eine separate Überführung von zwei Sportgeräten an den neuen Wohnort, welche zeitnah zum eigentlichen Umzug erfolgen sollte.
Eine zeitnahe Lieferung ist unzweifelhaft nicht erfolgt, da hier ein Zeitraum von mehr als 4 Monaten seit dem Umzug verstrichen ist.
Sie sollten daher, soweit Sie dies nicht bereits getan haben, das Unternehmen schriftlich (Einschreiben) auffordern, binnen einer letzten Frist von ca. 10 Tagen zu liefern und erklären, dass Sie anderenfalls weitere rechtliche Schritte gegen das Unternehmen erwägen.
Insbesondere käme hier eine Herausgabeklage in Betracht oder aber die Geltendmachung von Ersatzansprüchen für die Beschaffung von neuen Geräten.
Des weiteren kämen hier Schadenersatzansprüche inbEtracht, wenn Ihnen wegen des Verzuges des Unternehmens in der Zwischenzeit Kosten entstanden sind, etwa für Ausleihe von Ersatzgeräten, o.ä.

Bitte beachten Sie, dass dieser rechtliche Rat ohne Kenntnis der von Ihnen mit dem Unternehmen geschlossenen Verträge erfolgt.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von Frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.
------------------------------------------------------
Rechtsanwältin Wibke Türk
Hinter der Twiete 28
22851 Norderstedt

E-Mail: info@kanzlei-tuerk.de
Tel.: 040-41186796
Fax: 040-41186797


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 25.10.2011 | 11:11

Sehr geehrte Frau Türk, vielen Dank für die schnelle Antwort.

Der Schriftwechsel erfolgte immer per Mail.Letzte Fristsetzung erfolgte gestern, auch per eMail. Wäre es nun ratsam eine letztmalige schriftliche Fristsetzung per Einschreiben zu senden ?

MFG

Petra R.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.10.2011 | 11:48

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten.
Grundsätzlich ist es sicher ausreichend, solche Schriftwechsel per E-Mail zu erledigen.
Allerdings müssen Sie im Bestreitensfalle nachweisen können, dass das Unternehmen die E-Mail auch bekommen hat.
Hier gibt es techn. Möglichkeiten wie Lese- und/ oder Empfangsbestätigung beim Adressaten.
Am sichersten ist im Zweifel jedoch der "alte Weg" über das Einschreiben. Hier ist aufgrund der benötigten Unterschrift keine Möglichkeit des Adressaten, einen Erhalt zu bestreiten.

Insofern sollten Sie entweder die E-Mail nochmals schicken und den Erhalt per Lese-/-Empfangsbestätigung bestätigen lassen oder aber die Fristsetzung nochmals per Einschreiben verschicken.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage beantwortet zu haben.


Mit freundlichem Gruß,

Türk
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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